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Veranstaltungen

 Plato 2015

Mit der Abschlussveranstaltung “Europe on stage – Zirkus Europa“ am 8. Oktober 2015 im Zelt des Landshuter Stadttheater feierte das 20. Internationale Plato-Projekt einen fulminanten Höhepunkt.

Gibt es die absolute Gerechtigkeit?

Werden wir alle immer fair behandelt und agieren wir selbst tatsächlich auch immer in gerechter Weise?

 

Diese Fragen stellten sich Schüler und Lehrer am 31.7.15 im Rahmen des Schuljahresabschlussgottesdiensts am Hans-Leinberger-Gymnasium. Dieser Open-Air-Gottesdienst auf dem Pausenhof des HLG war nicht nur wegen des traumhaften Wetters etwas ganz Besonderes, sondern auch wegen des eingeladenen Gastes, der den Gottesdienst konzelebrierte.

Seit dem Jahr 2014 werden an das HLG ehemalige Schüler eingeladen, die im Jahresbericht ein Interview geben und sich dann aktiv ins Schulleben einbringen. Kirchenrat Jochen Bernhardt, der im Jahr 1985 am HLG sein Abitur abgelegt hat und nun am Landeskirchenamt der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern das Referat Personalangelegenheiten der Religionspädagogen leitet, hatte sich dankenswerterweise dazu bereit erklärt, den Abschlussgottesdienst mit dem Thema „Fairness und Gerechtigkeit in der Schule“ in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften für Katholische und Evangelische Religion zu gestalten und diesem dadurch eine ganz besondere Note zu verleihen.

Das Thema Gerechtigkeit, auf das OStR Horst Leitenberger in seiner Begrüßung einstimmte, war auch ein zentrales Anliegen der Lesung aus Matthäus 20, 1-16 „Von den Arbeitern im Weinberg“. In Anlehnung an die Arbeiter, die sich darüber beschweren, dass nicht jeder im Weinberg gleiche Arbeit geleistet und doch dafür einen Silbergroschen als Tagelohn erhalten habe, hatten sich die Schüler aus der 6., 8. und 10. Klasse Gedanken zu Fairness im Unterricht gemacht. Diese wurden im Anschluss verlesen. Auf die ganz unterschiedlich dargestellten Empfindungen ging Kirchenrat Jochen Bernhardt in seiner folgenden Predigt ein. Dabei streifte er seine Zeit als Schüler am HLG ein, das er ab der 10. Klasse besuchte. Seine eigenen geschilderten Erfahrungen, die er als “Neuer“ in der Klasse machte, zeigten, dass Gerechtigkeit einen jeden von uns tangiert. Durch den fiktiven Entwurf einer Schule als Beispiel für Gerechtigkeit spannte er den Bogen zu den vorgelesenen Empfindungen der Schüler. Man sollte sich vorstellen, dass in einer Schule alle Schüler, egal wie viel Punkte sie in der Schulaufgabe erreicht hätten, dieselbe Note erzielt hätten. Ein lautes Murmeln der Anwesenden ging durch die Reihen. Zu Recht! Denn dieses Vorgehen eines nicht existenten Lehrers wurde vom Auditorium als unfair empfunden. So aber zog Jochen Bernhardt eine Parallele zu den Arbeitern, die sich ihrerseits vom Inhaber des Weinbergs ungerecht behandelt fühlten, der aber jeden gleich behandeln wollte. Denn Gott selbst bemesse den Menschen nicht ausschließlich nach seinen Taten und Werken, sondern nach seinen inneren Werten. So solle man selbst in sich gehen und empfundene Ungerechtigkeit hinterfragen. Dass dies allen Schülern und Lehrern gelingen möge, formulierten die sich anschließenden Fürbitten. Eine zentrale Botschaft jedoch konnten am Ende alle in die nahen Sommerferien mitnehmen: Absolute Gerechtigkeit gibt es nicht, Gott aber ist für jeden Menschen da!

Mit den besten Wünschen für die anstehenden Ferien und dem Schlusssegen verabschiedete sich Jochen Bernhardt von seiner ehemaligen Schule. Das Hans-Leinberger-Gymnasium dankt ihm für seine Bereitschaft, am Gottesdienst mitzuwirken, und würde sich freuen, ihn erneut begrüßen zu dürfen, wenn es wieder heißt: Ehemalige Schüler sind zu Gast am HLG!

Am 03.07.2015 waren die Teilnehmer des Wahlkurses "Robotik für Anfänger" zu einem Wettbwerb an der Hochschule der angewandten Wissenschaften in Landshut eingeladen. Veranstalter des Wettbewerbs war die Garchinger Firma ITQ.

Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden die Teams von Studenten der HAW Landshut auf die Aufgaben vorbereitet. Am Wettbewerbstag galt es dann, vier Aufgaben bei den Summer Robolympics zu bewältigen: Hürdenlauf, Kegeln, 1000m-Lauf und Kugelstoßen.

Die HLG-Schüler schlugen sich hervorragend, wenn auch manchmal etwas Wettbewerberfahrung und das nötige Quentchen Glück fehlte. Am Ende belegten die beiden HLG-Teams die Plätze 2 und 3, was die Schüler als Herausforderung für den nächsten Wettbewerb im kommenden Schuljahr sahen: Da ist noch Luft nach oben ...

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Vier Schülerinnen und Schüler des Hans-Leinberger-Gymnasiums waren bei einem Mathematik-Wettbewerb an der Universität Regensburg außerordentlich erfolgreich.

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Lesen Sie hier den Bericht der Landshuter Zeitung vom 27.04.2015 über das Konzert an unserer Schule nach. (untere Hälfte der Zeitungsseite)

Quelle: Landshuter Zeitung

Unterkategorien

Das Hans-Leinberger-Gymnasium ist Gründungsmitglied des Plato-Projekts "Kooperation ohne Grenzen", einer Kooperation von acht europäischen Schulen.

Die Mitglieder sind: Odsherreds Gymnasium (Asnaes/Dänemark), Hans-Leinberger-Gymnasium (Landshut/Deutschland), Europäische Schule München (Europäische Union), Liceul de Arta, Colegiul National Octavian Goga, Colegiul National Georghe Lazar (Sibi,Herrmannstadt/ Rumänien), Klymentij-Scheptytskyi-Gymnasium (Lwiw, Lemberg/Ukraine), Gymnasium Ergolding (Ergolding/Deutschland)

Seit 1995 besteht die Zusammenarbeit und regelmäßige Treffen, bei denen Schulleitungen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen gemeinsame Aktionen veranstalten. Einige Veranstaltungen der letzten Jahre waren:

 

2005 Tourismus in Sibiu, Sibiu/Hermannstadt

2006 Europäisches Sportsymposium, München

2007 Zirkus Europa, Landshut

2009 Together for Nature, Sibiu/Hermannstadt

2012 Theater vom Mittelalter bis zum Barock, Sibiu/Hermannstadt

2013 Science Projekt, München

2015 Europe on stage, Landshut und Ergolding

 


 

 

 

 


Schottland-Austausch

Zahlen und Daten: Die Elgin Academy ist eine große Gesamtschule in Landshut ältester Partnerstadt Elgin. Sie liegt im Nordosten Schottlands, nur wenige Kilometer von der Nordsee entfernt. Seit Beginn der 1990er Jahre ist der Schüleraustausch Elgin Academy/ HLG eine feste Einrichtung. Die Teilnehmerzahl hängt davon ab, wie viele schottische Jugendliche sich für die Deutschlandfahrt bewerben und Gastgeber sein können. Nachdem der Austausch von 2010 bis 2013 wegen geringen Interesses von schottischer Seite nicht stattfand, konnten 2013 wieder neun Schüler/innen der 9. Klassen mit zwei Begleitlehrkräften nach Elgin fliegen. Aufgrund des großen Erfolges des Programms in diesem Jahr sind wir auch sehr zuversichtlich, dass sich der Austausch in den nächsten Jahren wieder etablieren wird, zumal auch Emma Hendry, unsere dortige Ansprechpartnerin, wieder zurück aus der Elternzeit ist und für den Besuch in Landshut wirbt.

Jahrgänge: Bewerben können sich alle Achtklässler. Der Austausch findet dann am Ende der achten bzw. Beginn der neunten Jahrgangsstufe statt.

Auswahlverfahren: Da die drei Austausche der Englischfachschaft (USA/ GB) sehr begehrt sind, kommt jeder Schüler nur einmal zum Zug. Wer nach Schottland fährt, kommt für Wisconsin und Colorado nicht mehr in Frage und umgekehrt. Wer im laufenden Schuljahr einen Verweis erhalten hat, wird nicht akzeptiert. Noten hingegen spielen bei der Auswahl keine Rolle.

Nach der Bewerbung versuchen wir oder die schottischen Lehrer, junge Leute mit passenden Interessen zusammenzubringen. Auf jeden Fall empfehlen sich ein ansprechendes Foto und saubere Bewerbungsunterlagen.

Kosten: Seit Jahren bezuschusst der Verein Landshut/ Elgin den Schüleraustausch des HLG. Pro Teilnehmer gibt es 100 Euro, darüber hinaus kommt der Verein für ein Lehrerflugticket auf. 2013 beliefen sich die Kosten auf ca. 350 Euro.

Ansprechpartner: Herr Strauß, Frau Schütz

 

Impressionen

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HLG-Austauschschüler 2013

 

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Urquart Castle am Loch Ness

 

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Nessie darf natürlich nicht fehlen!

 

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Landshut - Elgin: eine enge Partnerschaft trotz räumlicher Distanz

Frankreich-Austausch mit dem Lycée Charlemagne in Thionville  (Lothringen)

Flaggen

Immer schön lächeln und nicken. „Ja, ich meine oui...oui...oui..."

„Tu comprends?"

„Non" Smile

Diese Situation ist den meisten Austausch-Teilnehmern allzu gut bekannt: Man versteht kein Wort von dem, was die Gastfamilie sagt, will aber auch nicht unhöflich sein. Daraus ergeben sich schon mal lustige, aber auch  peinliche Momente. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an das schnelle Französisch und man kann dann sogar richtig mit den Gasteltern diskutieren.

So beschrieb eine Teilnehmerin des Austauschs 2011 ihre Verständigung mit der Gastfamilie. Es lohnt sich also, ins kalte Wasser zu springen, den Mut zum Fehlermachen aufzubringen und letztlich die Erfahrung zu machen, dass man sich ganz gut auf Französisch verständigen kann.

Der Austausch mit Thionville, einer 30 km von der deutschen Grenze entfernten Kleinstadt in Lothringen, besteht seit 2002 und ist ein Angebot, das sich an die Schüler der 10. Klassen richtet, die Französisch als zweite oder dritte Fremdsprache lernen. Freie Plätze werden gegebenenfalls an Interessenten aus den 9. Klassen vergeben. Die Gesamtzahl der Plätze richtet sich nach der Anzahl der Bewerber auf beiden Seiten, bewegt sich aber meist zwischen 20 und 25. Im Herbst erhalten die 9.- und 10.-Klässler eine Einladung zu einer ersten Informationsveranstaltung für Interessierte, bei der auch die Anmeldeformulare verteilt werden. Diese sind auszufüllen und bis zum festgelegten Termin (i. A. im November) abzugeben. Sobald wir die Anmeldungen von französischer Seite haben, werden die Partner einander zugeordnet, sodass vor dem Besuch in Thionville ein erster Kontakt über E-Mail, Facebook oder Telefon hergestellt werden kann. Unsere Fahrt nach Frankreich dauert acht Tage und findet meist im März statt. Bis zum Gegenbesuch der Franzosen im Mai sind es dann nur noch knapp zwei Monate - ein kleiner Trost für diejenigen, die sich mit Tränen in den Augen von ihren französischen Gastfamilien verabschieden, denn manchmal werden innerhalb einer Woche erstaunlich enge Freundschaften geschlossen. Während unseres Aufenthaltes teilen die Schüler den Alltag ihrer „correspondants", sie wohnen in den Familien oder in Einzelfällen mit ihrem Austauschpartner im Internat und fahren dann am Wochenende mit ihnen nach Hause. An mehreren Tagen besuchen sie den Unterricht am Lycée Charlemagne, daneben stehen Ausflüge in die Umgebung z. B. nach Straßburg, Nancy und zu Schauplätzen der deutsch-französischen bzw. europäischen Geschichte auf dem Programm. Das Wochenende wird von den Gastfamilien gestaltet.

Für die Schüler ist es sehr motivierend, das Französische als lebendige Alltagssprache Gleichaltriger zu erleben und sich im Kontakt mit französischen Jugendlichen der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Kulturen bewusst zu werden. „Wir sind mit Vorurteilen angekommen und verabschiedeten uns mit schönen Erinnerungen an ein gastfreundliches Frankreich", schrieben zwei Schülerinnen 2011 rückblickend.

Die Kosten für Busfahrt und gemeinsames Programm beliefen sich 2011 auf ca. 170 €, darüber hinaus benötigen die Schüler ein angemessenes Taschengeld (und evtl. Handyguthaben!). Außerdem sollten sie für ihren Partner und dessen Eltern ein Gastgeschenk als Dank für die Aufnahme in der Familie mitbringen.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf zahlreiche Interessenten!

Ansprechpartner: Annette Herdeis


Impressionen


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Délicieux! Nirgends schmeckt Baguette so gut wie in Frankreich!


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Neue Freunde in Thionville: Wer ist Deutscher, wer Franzose?


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Der altehrwürdige Eingang des Lycée Charlemagne in Thionville


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Die französischen und deutschen Schüler im Europaparlament in Straßburg

GAPP - Schüleraustausch mit Wisconsin Rapids

 

Was?

Der Amerikaaustausch am Hans-Leinberger-Gymnasium wird seit 1994 mit der katholischen Privat­schule Assumption High School in Wisconsin Rapids durchgeführt.

Der Austausch dauert in der Regel knapp vier Wochen und findet in einem zweijährigen Rhythmus statt. In geraden Jahren fährt die Gruppe des HLG um Ostern herum in die USA. Der Gegenbesuch erfolgt in ungeraden Jahren und betrifft die Zeit um die Pfingstferien.

Das Programm ist auf Gegenseitigkeit angelegt: Wer an dem Programm teilnimmt, erklärt sich auto­matisch zur Beherbergung eines amerikanischen Austauschschülers bereit.

 

Wo?

Die Austauschschule liegt in dem beschaulichen Ort Wisconsin Rapids (ca. 18.000 Einwohner) im Bundesstaat Wisconsin, der zum ländlich geprägten Mittleren Westen gehört. Auch unsere Partner­schule ist entsprechend überschaubar: Es gibt ca. 200 Schüler und 20 Lehrer.

Zu Beginn des Aufenthalts in den USA besucht die deutsche Gruppe traditionellerweise die Groß­stadt Chicago.

Während des Aufenthalts bei den Gastfamilien in Wisconsin Rapids werden gemeinsam viele inter­essante Ziele der Umgebung erkundet (z. B. Amish, Wisconsin Dells, Madison).

 

Wer?

Bewerben können sich Schüler und Schülerinnen, die die 8. oder 9. Jahr­gangsstufe besuchen.

Parallelbewerbungen mit anderen Austauschprogrammen am HLG (Schottland, Frankreich) sind möglich. Allerdings reduziert die Teilnahme an einem Programm die Chancen auf eine weitere Be­rücksichtigung bei einem anderen Austausch ganz erheblich.

In den letzten Jahren konnten etwa 20 deutsche Schülerinnen und Schüler nach Wisconsin Rapids fahren.

Begleitlehrer/innen und Ansprechpartner sind Frau Ottl und Frau Hageneder und Herr Hartl.

 

 

Wann und wie?

Anmeldeformulare für GAPP können bei Frau Klaner oder Frau Hoffmann am Lehrerzimmer abgeholt werden.

Anmeldefrist für die Austauschbegegnung ist meist im Frühjahr des ungeraden Jahres.

Die Auswahl der Schüler erfolgt durch die amerikanische Seite.

Die Teilnehmer werden meist Anfang Oktober des neuen Schuljahres bekannt gegeben.

 

Wie viel?

In den vergangenen Jahren beliefen sich die Kosten für den Aufenthalt in den USA für das offizielle Programm inklusive Flug und Aufenthalt in Chicago auf 1.000 bis 1.100 €. Dieser Preis hängt teil­weise von Zuschüssen ab.

 

Impressionen

 

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Die Großstadt Chicago als Wundermittel gegen Jetlag

 

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"The Bean" - ein Pflichtprogramm für Hobbyfotografen

 

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Unsere Partnerschule Assumption High School in Wisconsin Rapids

 

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Das Kontrastprogramm zur Großstadt: Eine Fahrt mit dem Schulbus zu den Amish

 

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Zu Gast bei den Champions: Die Austauschgruppe im Stadion der Green Bay Packers

 

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Endlich wieder vereint: Beide Schülergruppen beim Gegenbesuch vor der Walhalla

 

 

Folgende Gäste durften wir als "Ehemalige" am Hans-Leinberger-Gymnasium begrüßen: