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Am Freitag, den 20. April brachen wir auf zu einem der größten Trips unseres Aufenthaltes. Unsere Fahrt startete zuerst einmal von der Assumption Highschool nach Green Bay. Nach einer etwas längeren Fahrt erreichten wir das Footballstadion der Green Bay Packers, das Lambeau Field.

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Während unserer Führung durch das Gebäude durften wir uns in eine der Privatlogen des Stadions setzen, auf das Spielfeld einlaufen begleitet durch die original Einlaufmusik der Packers und von dort aus am Spielfeldrand den Blick auf das Stadion mit aktuell mehr als 73.000 Sitzplätzen genießen. Wer nun also so beeindruckt war, dass er gleich eine Dauerkarte für die Saison haben wollte, der sollte sich auf eine kleine Mindestwartezeit von 30 Jahren einstellen. Außerdem haben wir erfahren, dass die Green Bay Packers das einzige Profisportteam in den USA sind, das keinen einzelnen Clubbesitzer hat, sondern deren Anteile als Aktien auf hunderttausende Fans verteilt sind. Nach diesem tollen Rundgang stürmte unsere Gruppe den heiß erwarteten Fanshop der Green Bay Packers.

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Danach brachten wir unsere Einkaufstüten in unseren Bus und setzen unseren Ausflug weiter in Richtung Manitowoc fort. Während der Busfahrt aßen wir unsere mitgenommenen Lunchpakete. In Manitowoc besuchten wir das Washington House, ein nun als Museum geführtes altes Gemeindehaus mit Tanzsaal, Hotel, Saloon und Arztpraxis. Dort schauten wir uns die Ausstellung mit diversen alten amerikanischen Gegenständen des Alltagslebens an. Im hauseigenen Ice-Cream Parlor wurde angeblich auch der Sundae, also ein spezieller Eisbecher, erfunden, den wir natürlich genießen durften.

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Nachdem wir unser leckeres Eis gegessen hatten, fuhren wir zum Marinemuseum von Manitowoc. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, da im Highlight des Museums, einem im Wasser liegenden, amerikanischen U-Boot, nicht genug Platz für alle auf einmal war. Während also die eine Gruppe sich schon auf das Boot USS-Cobia begab, sah sich die zweite Gruppe zunächst selbst im Museum um. Ein ehemaliger Navyoffizier zeigte uns in einer sehr interessanten Führung durch das schaukelnde und (viel zu) enge U-Boot unter anderem die Schlafkojen der Matrosen, den Maschinenraum, die etwas geräumigeren Kajüten des Kapitäns und der Offiziere und die Küche. Wir waren erstaunt, als uns der Tourguide erzählte, dass sich sehr viele Amerikaner für einen U-Bootsjob beworben haben, da angeblich das Essen unter See das Beste in der US-Armee gewesen sei.

U-Boot

Nach unserem Museumsbesuch fuhren wir weiter nach Appleton. Dort durften wir in der sehr großen Fox River Mall shoppen gehen. Zu den bevorzugten Geschäften gehörten wieder einmal Abercrombie und natürlich Hollister. Manche von uns kauften sich dann noch etwas zu Essen bei Pandaexpress (chinesisches Fastfood) oder in einem anderen Fastfoodrestaurant. Die letzte Stunde Busfahrt vertrieben wir uns mit dem Dichten unsrer Abschiedslieder fürs Farewell-Dinner. Letztendlich kehrten wir um 8:30 Uhr mit erheblich leichteren Geldbeuteln an die Highschool zurück, wo wir schon von unseren Gasteltern erwartet wurden. Alles in allem war auch dieser Tag wieder awesome!

 

Der Bericht wurde verfasst von Matthias Wenzel und Felix Wunderlich.