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Suchtprävention am HLG

Beim HLG-Suchtpräventionsprojekt „KIK! – Klar im Kopf“ am 25. Mai haben die Schüler einen verantwortungsbewussten und maßvollen Umgang mit Alkohol gelernt.

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Zunächst stimmte Polizeioberkommissar Fritz Schweibold, Jugend- und Präventionsbeamter der Polizeiinspektion Landshut, die rund 200 Achtklässlern mit einem informativen, aktuellen Vortrag auf das Thema ein. Anschließend besuchten die Jugendlichen zwei von neun verschiedenen Workshops, die von Fachlehren und Schulpsychologinnen des HLGs aber auch den externen Experten Dr. Jürgen Unger und Martin Gruber vom BKH Landshut und Stefan Haas mit zwei Rettungssanitätern vom BRK geleitet wurden.

 

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Unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten wurde die Suchtproblematik unter die Lupe genommen: Die Manipulation der Sinne durch Werbung oder die körperlichen Auswirkungen des Alkohols waren ebenso Thema wie die Fragen „Wie sage ich nein?“ und „ Wie wirke ich selbstsicher?“
Beim Musikworkshop setzten sich die Schüler kritisch mit dem Thema Alkohol in der Rockmusik auseinander und nahmen einen eigens verfassten Rap auf.
Durch spielerische Tests wurde beim Rauschbrillen-Parcours den Jugendlichen am eigenen Leib erfahrbar gemacht, wie sehr die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit durch entsprechenden Alkoholkonsum beeinträchtigt wird. „Betrunken“ mit dem Roller Slalom zu fahren oder aber auch Bälle zu fangen, erwies sich schwieriger als gedacht.
„Wie verhalte ich mich nun aber richtig, wenn meine Freundin oder Freund tatsächlich zu viel getrunken hat und Hilfe benötigt?“ Diese Frage wurde von den Experten des BRKs beantwortet. Sie klärten auf, welche Erste-Hilfemaßnahmen im Ernstfall notwendig sind, aber auch wie die Versorgung durch den Rettungsdienst erfolgt. Dass hierbei stark Betrunkene auch mal in Windeln gepackt werden, erschreckte doch den einen oder anderen Schüler.