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Das diesjährige Plato-Projekt, an welchem sieben Schülerinnen und Schüler der Q11 des Hans-Leinberger-Gymnasiums teilnahmen, stand unter dem Motto „Science“und somit ganz im Sinne der Naturwissenschaften. Vom 06.10.2013 bis 11.10.2013 reisten die sieben Schülerinnen und Schüler mit ihrer Betreuerin Diana Vossaert an die Europäische Schule nach München, um an dem Projekt mit dem Leitsatz „Kooperation ohne Grenzen“ teilzunehmen. Zusammen mit 49 weiteren Schülern aus drei rumänischen Gymnasien, den Schülern der Europäischen Schule Münchenselbst und weiteren Teilnehmern aus Lemberg (Ukraine) und Asnaes (Dänemark) wurde in Workshops gearbeitet, auf Exkursionen wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen besucht und die Stadt erkundet.

Plato2013web

Bild von links nach rechts: Die Schüler Alexander Bellon, Matthias Wenzel, Simon Schramek, Daniel Huber, Leonie Reifschläger, Magdalena Bauer, Maria Weyhund die betreuende Lehrerin Diana Vossaert

Die Europäische Schule München (ESM) bot allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein sehr abwechslungsreiches, interessantes und lehrreiches Programm: Noch am Anreisetag wurde nachmittags das Deutsche Museum in München.

Als Exkursionsziele wählten die Teilnehmer zwischen einem Ausflug in die BMW-Welt mit anschließender Besichtigung des Olympia-Stadions, der Geothermie-Anlage Riem und dem Garchinger Forschungszentrum des Max-Plack-Instituts für Plasmaphysik aus. Ein zweites Ausflugsziel stellte an einem weiteren Tag die Allianz Arena bzw. die Bavaria Filmstadt dar. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von den erstklassigen Angeboten und lernten auf diese Weise Kultur und Wissenschaft an je einem Beispiel kennen. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war die Stadtführung in München, welche von Schülern der ESM mit Witz und Charme durchgeführt wurde.

Im Laufe der Woche erstellten die Schüler Plakate über das Leben und Schaffen berühmter Wissenschaftler aller teilnehmender Nationen und arbeiteten in insgesamt drei unterschiedlichen Workshops, welche physikalische, chemische und biologische Inhalte umfassten, z. B. die Untersuchung von Zellen,  Versuche rund ums Thema Feuer, Herstellung eines chemischen Barometers… Der dritte Workshop wurde schließlich von den Schülern ausgearbeitet und in Form einer Präsentation am Donnerstagabend den begeisterten Gastfamilien, Lehrern und Mitschülern vorgestellt. Hier wurden originelle und sehr anschauliche Power-Point-Präsentationen zu vier unterschiedlichen Themenpräsentiert.Die Aufführung eines „magischen Theaters“ mit chemischen Schauversuchen rundete die Darstellungen ab.Da die Schülerinnen und Schüler in gemischt zusammengesetzten Workshops arbeiteten, lernten sie sich über die Ländergrenzen hinweg kennen und Freundschaften wurden gebildet. Sprachliche Hindernisse waren schnell überwunden und die Schüler arbeiteten innerhalb kurzer Zeit konzentriert und effektiv zusammen. Es konnte ein Einblick in andere Kulturen gewonnen und gemeinsam Ziele erreicht werden. Somit ist zusammenfassend zu sagen, dass eine beeindruckende Woche viel zu schnell zu Ende ging. Es wurden viele Impressionen gewonnen, andere Lebensweisen entdeckt und eine wunderbare Gastfreundlichkeit erfahren. Das Hans-Leinberger-Gymnasium bedankt sich im Namen aller Teilnehmer für diesehr gute Organisationdes diesjährigen Plato-Projekts und bei allen Gastfamilien für die herzliche Aufnahme der Mitwirkenden.