Developed in conjunction with Ext-Joom.com



Plato-Projekt 2009 in Sibiu

mit Teilnehmern des

P-Seminars: „Umwelt und Biodiversität - Themen, die Grenzen überwinden"

Im Rahmen des P-Seminars im Fach Biologie bei Frau Oswald sind wir, sieben Mitglieder unseres Seminars, vom 19. - 26. September nach Rumänien gefahren. Dort fand das diesjährige Plato-Projekt statt.

Unter dem Motto „Together for nature"  befassten wir uns eine Woche lang mit den Themen Biodiversitäten und Umweltschutz.

An diesem Projekt nahmen Schulen aus Deutschland, Rumänien, Österreich und Dänemark teil.

Angefangen hat alles am Samstag, den 19.September, mit einer langen Busfahrt. Über Österreich und Ungarn erreichten wir schließlich unsere Partnerstadt Sibiu (Hermannstadt). Nachdem wir mit unseren Gastfamilien bekannt gemacht wurden fand eine Stadttour durch die kulturell interessante Altstadt statt.

Jede Schule hatte schon zu Hause einen Vortrag vorbereitet, der am zweiten Tag in englischer Sprache  präsentiert wurde. Wir referierten über die „Müllproblematik in Landshut", andere Schüler z.B. über die „Wasserqualität in Asnaes" (Dänemark).

Am Dienstag fuhr die ganze Gruppe, bestehend aus 80 Schüler/Innen und 16 Lehrkräften, mit zwei Bussen nach Paltinis  (Hohe Rinne),  einem Ferienreservoir in den Südkarpaten. Dort kehrten wir in einem Vier-Sterne-Hotel der feinsten Art für die folgende Nacht und den nächsten Tag ein. Nach einer kurzen Mittagspause begannen auch schon die acht Workshops mit den Themen: Infrastruktur, Freizeitaktivitäten, Wasserqualität, Meteorologie, Vegetation, Müllmanagement, Tourismus und Heilpflanzen.

Wir_klein

Anlässlich des „World Cleanup Days" begann der Mittwoch mit einer gemeinschaftlichen „Aufräumaktion" im Wald. Bewaffnet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllsäcken streiften alle Schüler und Lehrer durch den Wald und sammelten Müll. Dabei wurden sehr „interessante Sachen" gefunden, wie z.B. ein Paar Skier, verrostete Eisenteile und verschiedenste Kleidungsstücke. Nachdem der Müll abgeladen war, kehrten die Teilnehmer zum Mittagsessen in das Hotel zurück und nahmen schließlich am Nachmittag die Arbeit in den Workshops wieder auf.

Ein „rumänischer Abend" mit traditioneller Musik beendete den Tag. Gegen 21 Uhr fuhr die gesamte Gruppe zurück zu den Gastfamilien nach Sibiu.

Am Donnerstag setzten wir unsere Arbeiten in den Workshops fort und fertigten unsere Präsentation an, um diese am Abend vorzustellen. Zur Abschlussveranstaltung in der Ceremony Hall des „Gheoghe Lazar" kamen die Gastfamilien, die Direktoren aller teilnehmenden Schulen und einige Ehrengäste der Stadt.

Nach den Vorträgen wurde noch kräftig Abschied gefeiert.

Der Freitag stand zur freien Verfügung und viele Schüler trafen sich um ein letztes Mal zusammen zu sein.

Während der gemeinsam verbrachten Tage sind viele Freundschaften entstanden. Dementsprechend emotional war dann auch der Abschied von den rumänischen Freunden am Freitag Abend auf dem Busparkplatz von Sibiu, bei dem auch Tränen flossen.

In diesen sechs Tagen  haben wir eine Menge erfahren und erlebt, viele Freunde gewonnen und auch eine andere Kultur und ein anderes Land kennen gelernt. Rumänien mit seinen überaus freundlichen Menschen und seiner wunderschönen Landschaft ist ein bezauberndes Land, das momentan auf einem wirklich guten Weg zur Verbesserung der Lebensumstände und Lebensbedingungen seiner Bürger ist.

Für uns alle war diese Reise eine wertvolle Erfahrung.

Tanja Baumgartner, Andrea Ehrenholz, Toni Menhofer und Peter Oberpriller Q11