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Nach zwei Jahren Pause gab es in diesem Jahr endlich wieder einen Kleinkunstabend, der am 10. und 11. März wie gewohnt in der mit Tischen zum Kulturcafé umdekorierten Mensa stattfand; es war der 14. in mittlerweile 20 Jahren - mit einer ganzen Reihe von Premieren, denn es waren nicht nur viele jüngere Schüler vertreten, sondern auch mehrere Oberstufenschüler, die mit ihrem Programm zum ersten Mal vor Publikum auftraten.

 

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Bei den Newcomern aus der Unterstufe trat Joel Sulaiman (6d) mit einem Kartentrick auf und Maximilian Petrushansky (5c) brachte das Publikum mit seinem akrobatischen Breakdance zum Staunen. Auch die Schüler der 6b, die in einem witzigen, zusammen mit Uli Kosterhon selbst verfassten Lied erklärten, was ein Schüler so alles können muss, und die Klasse 8a, die mit Ursula Graf den Sketch „Wo ist der Notenwart?“ von Karl Valentin einstudiert hatte, brachten gute Laune unter den Zuschauern. Zum ersten Mal wurden dieses Jahr die vielen Plakatbeiträge verschiedener Klassen zum Kleinkunstabend auch offiziell honoriert, die von Linda Lerch betreut wurden. So gewann unter den zehn Nominierten Anna Merz (5b) einen Sonderpreis für ihr Vorplakat; Tobias Buchner (5b) und Niklas Hörl (7e) belegten beide den zweiten Platz und Amelie Sieber (7b) bekam den ersten Preis der Jury.

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Schon von vielen Veranstaltungen bekannt waren hingegen die „Diaballos“, eine Akrobatik-Truppe aus den 9. und 10. Klassen, die in mehreren Einlagen eine perfekte Show mit Diabolos, Jonglagen und leuchtenden Pois („Lightsaber Show“) darbot. Beteiligt waren Leander Hartung, Alina Ivanova, Thomas Keil, Christoph Manhart, Arne Pieper, Regina Röhrl, Daniel Ruhland und Johanna Schneider. Zwei weitere Routiniers bei Auftritten in Stadt und Schule waren Tim Hanke-Zilles (Q12) und Michael Paintner (Q11), die zu zweit eine sehr kreative Schlagzeug-Improvisation veranstalteten. Ein besonderes Highlight war der Auftritt des mittlerweile professionellen Zauberers Samuel Goldmann (Q12), der das Publikum in seine magische Welt entführte und dabei bestens unterhielt.

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Dass auch Lehrer mit von der Partie sind, gehört ebenfalls zur Tradition. Eine Premiere war jedoch, dass Florian Huber zusammen mit seinem Bruder Andreas ein selbstkomponiertes Lied und eine originelle Coverversion vortrug. Die Lehrerband, mittlerweile auf Uli Kosterhon, Elmar Scholz und Christoph Steer zusammengeschrumpft, kommentierte den schulischen Alltag in gewohnt bissiger Weise („Kenntma, hättma, woima aba ned!“), auch die fruchtbare Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern („Wannst nomoi so in d’ Schui kummst“).

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Daneben gab es eine ganze Reihe von Programmpunkten, die wohl einmalig bleiben müssen: Premieren von Schülern, die zum ersten Mal auftraten und heuer schon ihr Abitur ablegen. Anna Dirnberger sang zwei wunderschöne Balladen und begleitete sich dazu selbst am Klavier. Laura Marschner las eine schaurig-intensive Sequenz aus ihrem Roman vor, der verspricht, ein Fantasy-Epos für Erwachsene zu werden, und Michael Engl, der Monika Gruber adaptierte, konnte mit seiner authentischen Art auch kabarettistisch überzeugen. „Erst“ in der Q11 waren die Schülerinnen und Schüler des Latein-Kurses von Magdalena Fauser, die die Schwätzer-Satire von Horaz ins Bayerische transponiert hatten. Vielleicht sind sie ja nächstes Jahr wieder vertreten?kka 9kka 10kka 12kka 7

Ursula Graf, Elmar Scholz, Christoph Steer