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Chöre rappen zu Willy Astor

Skier als Rhythmus-Instrumente – Gelungenes Konzert des HLG

Mit Skiern und Stöcken als Schlaginstrumenten, umwickelt mit Schals und die Mützen in die Gesichter gezogen haben die Schüler des Hans-Leinberger-Gymnasiums auf ihrem Konzert zu Mariä Lichtmess einen originellen Höhepunkt geboten: Den Skifahr-Rap von Willy Astor, witzig umgesetzt vom Ober- und Unterstufenchor und begleitet vom Percussionteam.

Unterstufenchor_Percussion




Für Lacher im Publikum hatte am Dienstag Abend zuvor schon die bayerisch-deftige literarische Einlage „Der biologische Christbaum“ von Toni Lauerer gesorgt, gelesen von den Lehrkräften Susanne Poppe und Elmar Scholz. Humorvoll belehrten sie das Publikum über die Bedeutung des Christbaums für die psychische Entwicklung des Kindes – und ernteten dafür viel Applaus.

Poppe_Scholz

Jedes Bein zum Wippen brachte gegen Ende des Konzertes die Big Band unter Leitung von Walter Kirch: Mit fetzigen Stücken wie „Rockin’ Robin“ und „Can’t Help Falling in Love“ heizten sie die Stimmung an. Bei dem temperamentvollen Rhythmus von „Mas que nada“ wurden die wärmeren Temperaturen des Südens förmlich spürbar, auch wenn es bei uns noch Winter ist.

Big_Band_ganz


Wie perfekt sich die Kleinen und Großen ergänzen, stellten Ober- und Unterstufenchor zuvor bei dem gemeinsamen Stück „Adiemus“ des Walisen Karl Jenkins unter Beweis. Der Unterstufenchor allein, der nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch das völlig freie Singen beeindruckte, rief unter der Leitung von Michael Laumann mit dem frischen „A World of Peace and Harmony“ dazu auf, sich für eine bessere Welt einzusetzen.Dem kleineren Mittelstufenchor, geleitet von Stephanie Lehrhuber, gelang es mit „Winter Wonderland“ von Felix Bernard, den Zauber des Winters musikalisch darzustellen.

Mittelstufenchor_ganz

Der Chor der Lehrer verbreitete mit Stücken von Bach und Beethoven eine feierlich-getragene Stimmung, ebenso die Bläser, die, geführt von Walter Kirch, Lieder von Händel, Muntschick und Scheidt darboten. Abgelöst wurden sie vom Referendarschor – mit einer frechen Interpretation des Klassikers „Mein kleiner grüner Kaktus“. 

Referendarschor_ganz


Schwungvoll und gut gelaunt begrüßt worden war das Publikum vom Orchester unter der Leitung von Roland Baumgartl mit der als Eurovisionsmelodie bekannt gewordenen Ouvertüre aus „Te Deum“ von Charpentier.

Orchester_1

Doch auch traurige und nachdenkliche Momente gab es auf dem Konzert, als Schulleiter Peter Renoth des im Dezember verstorbenen Schülers des Hans-Leinberger-Gymnasiums gedachte, dessen Tod die ganze Schule erschüttert hatte. Während das Orchester danach festliche Melodien aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli zum Besten gab, konnten die Gäste – inspiriert von Winterimpressionen auf der Leinwand – ihren eigenen Gedanken und Träumereien nachhängen.

Für ein fulminantes Ende des Konzertes sorgte die Big Band mit dem Stück „Highland Cathedral“.
Das Publikum bedankte sich mit tosendem Beifall bei allen Mitwirkenden für den mitreißenden Abend, der nach den Dankesworten von Schulleiter Peter Renoth bei kleinen Schmankerln gemütlich ausklang.