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Mein Frankreichaustausch

Sonia war meine Austauschpartnerin, die ihren Sommer in Landshut verbrachte. Es war eine tolle Zeit und wir verstanden uns sehr gut. Also freute ich mich auch 2 Monate bei ihr leben zu dürfen. Nach einer 12-stündigen Zugfahrt bis nach Nancy holte mich meine Gastfamilie vom Bahnhof ab: Sonia mit meinem Gastvater Khalled, meiner Gastmutter Helena und meinem Gastbruder Sacha.

Vor allem die ersten Tage in der Schule waren sehr aufregend. Anfangs traute ich mich nicht so viel zu reden und verstand auch nicht allzu viel vom Unterricht, aber mit der Zeit wurde es immer besser und ich merkte, wie wichtig es war, einfach zu reden. Die Schule füllte fast den ganzen Tag, dreimal in der Woche hatte ich bis um 18:00 Uhr Schule und nur dienstags und mittwochs kürzer. Nach der Schule machte meine Austauschpartnerin ihre Hausaufgaben und so verbrachte ich viel Zeit mit dem 6- jährigen Sacha. Er redete sehr viel mit mir und war auch geduldig, wenn ich nicht so viel verstand...

An den Wochenenden machten wir Ausflüge in andere Städte, gingen ins Schwimmbad, ins Kino oder in den Park ganz in der Nähe. Mit dem Fahrrad oder Bus konnten wir überall hinkommen, wo wir wollten. Das war sehr praktisch, denn oft mussten meine Gasteltern arbeiten und konnten uns nirgends hinfahren.

Außer mir gab es noch andere deutsche Austauschschüler, da Sonia in einer „Abibac"-Klasse war, in der man besonders viel deutsch lernt und in der jeder Schüler einen Austausch machen sollte.

Diese hatte ich bereits bei dem Vorbereitungstreffen in Deutschland kennengelernt.

Wenn also die Franzosen zu viel zu tun hatten oder einen Ausflug in das Europaparlament in Straßburg machten (bei dem wir leider nicht mit durften), traf ich mich mit den anderen Deutschen und wir schauten uns gemeinsam die Stadt an oder gingen in einem Park spazieren.

Die zwei Monate vergingen wie im Flug und waren eine supertolle Erfahrung. Ich wäre sehr gerne noch länger geblieben, doch natürlich freute ich mich auch wieder meine Familie und Freude wieder zu sehen.

Ich würde jedem diesen Austausch weiterempfehlen, denn die Zeit dort in der Familie war toll, aber auch die Organisation war gut. So ein Schüleraustausch ist eine schöne Gelegenheit, andere Sprachen, Kulturen und natürlich auch neue Freunde kennen zu lernen.

Frankreichaustausch K