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KliebensteinAuf Initiative der Stadt Landshut und der Landshuter Zeitung ging man auf Autorensuche: Wer schreibt den besten Krimi in Niederbayern und der Oberpfalz? Noch wichtiger: Wer schreibt den besten Krimi und benötigt dafür nur 9000 Zeichen? Das sind gerade einmal drei bis vier DIN A 4 Seiten! Der Krimipreis, der im letzten Schuljahr ausgelobt worden war, hatte auch die Klasse 9d angesprochen, und so machten sich die Schülerinnen und Schüler, die gerade noch E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“ als Klassenlektüre gelesen hatten und im Krimigenre bewandert waren, daran, nach Erhalt der Teilnahmebedingungen einen modernen Kurzkrimi zu verfassen.

Viele gelungene und spannende Werke der jungen Autoren konnten nach einer zweimonatigen Schaffensphase Ende Juli bei der Landshuter Zeitung eingereicht werden, die in Konkurrenz mit ca. 100 anderen Einreichungen traten.

Nach einer langen Wartezeit kam plötzlich die überraschende und erfreuliche Nachricht: Christopher Kliebenstein, jetzt Klasse 10e, hatte es in die Vorauswahl geschafft. Am Dienstag, den 15.11., wurde im Salzstadel von der Jury das Geheimnis der Platzierung gelüftet: Christopher bekam wegen seiner herausragenden Leistung einen Sonderpreis!

LZ-Redakteur und Moderator des Krimipreises Sebastian Geiger erzählte in seiner Laudatio: „Die Kurzgeschichten werden von den fünf Jurymitgliedern anonym gelesen, das heißt, man weiß nicht, um wen es sich bei der Autorin bzw. dem Autor handelt, deren bzw. dessen Werk man gerade in den Händen hält. Als wir Christophers Geschichte zum ersten Mal gelesen hatten, dachten wir zunächst, dass sie irrtümlich aus dem Stapel der Erwachsenen in den Jugendstapel gerutscht sein müsste. Als klar war, dass es sich hier um einen 15-jährigen Jugendlichen handelt, waren wir sehr beeindruckt. Christopher hat sich den Jugend-Sonderpreis wirklich verdient!“

Auch Autor Markus Flexeder, eines der Jurymitglieder, hob den Anspruch, der hinter dem Wettbewerb stand, hervor: „Einen Krimi zu schreiben an sich ist schon schwer – aber einen Kurzkrimi, da muss man schon wirklich etwas drauf haben.“

Christopher erhielt bei der Preisverleihung nicht nur eine Urkunde, sondern von Jurymitglied Franziska Schäfer, bekannt als Filialleiterin der Buchhandlung Pustet in Landshut, auch einen schönen Buchpreis.

Auch allen anderen mitwirkenden Schülern aus der ehemaligen Klasse 9d sei an dieser Stelle herzlich für den großen Eifer, mit dem sie an diesem Projekt teilgenommen haben, und die guten Krimis, die der Wettbewerb hervorgebracht hat, gedankt. Weiterschreiben lohnt sich!

Wer nun wissen will, wovon Christopher Kliebensteins Kurzkrimi, „Der unsichtbare Täter“, handelt, der kann die Story hier nachlesen.

 

Zum Artikel in der Landshuter Zeitung vom 17.11.2016