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Gelber SackDieser Frage gingen die Schüler des bcp-Kurses Q11 (biologisch-chemisches Praktikum) nach und besuchten am 28. 11. 2017 die Wurzer Umwelt GmbH in Eitting bei München, ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das biologische und wertstoffhaltige Abfälle der Wiederverwertung zuführt.

 

 

Der bcp-Kurs mit Frau Oswald und Herrn Mesner vor einem der Berge aussortierter Plastikfolien auf dem Freigelände der Firma Wurzer Umwelt GmbH.

Seitdem in den 90er-Jahren auch der breiten Öffentlichkeit bewusst wurde, dass wir in Müllbergen zu ersticken drohen, gewinnt die Wiederverwertung von Wertstoffen immer mehr an Bedeutung. Hinter dem so populären Symbol des „Grünen Punkts“ verbirgt sich ein komplexes System aus Abfallmanagement, Logistik und der technischen Aufbereitung verschiedenster, bunt gemischter Stoffe.

Eines der größten ökologischen Probleme der modernen Industrieländer ist der eigene Abfall. Fast jedes im Supermarkt erhältliche Produkt präsentiert sich in einer bunt bedruckten Kunststoffhülle, ist in Folie eingeschweißt oder in einer Dose luftdicht verpackt.

Schockiert und zugleich beeindruckt waren die Kursteilnehmer von der Masse an „gelben Säcken“, die in einer großen Halle der Firma Wurzer aufgetürmt waren, um von Baggern in die hochtechnisierte Sortieranlage gebracht zu werden. Dort befinden sich auf 8000 m2 Hallenfläche Förderbänder auf denen der Müll Siebe, Magnetscheider und Scanner, die die verschiedenen Kunststoffe erkennen, durchläuft, um so in seine verwertbaren Bestandteile getrennt zu werden. Den letzten Sortierprozess müssen allerdings Arbeiter der Firma  durchführen. Auf dem Freigelände konnte man dann den sortenreinen Müll begutachten, der weiterverkauft und dann recycelt wird.

Alle Teilnehmer waren sich nach dieser Exkursion einig, dass Mülltrennung und Recycling zwar wichtig sind, Müllvermeidung aber ein noch wesentlicherer Faktor ist, um unsere Umwelt und Ressourcen zu schonen.