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Schüler werden zu Wasserforschern 

P-Seminar des HLG lud Schüler des SFZ zu einem Projekttag zum Thema Wasser in der Landshuter Flutmulde ein 

Am 14. Juli 2015 war es so weit: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4/5 des Sonderpädagogischen Förderzentrums Landshut Stadt (SFZ) konnten einen Vormittag lang den Schulalltag hinter sich lassen und in der Landshuter Flutmulde Wasserforscher sein.

Organisiert und durchgeführt wurde die Exkursion in Rahmen des Praxis–Seminars Biologie der Q11 des Hans-Leinberger-Gymnasiums. Die Schüler konnten die Natur hautnah erleben, indem sie barfuß mit Keschern ausgerüstet den Bach erkundeten. Es wurden Wasserlebewesen, wie Bachflohkrebse, Wasserläufer, kleine Fische und sogar ein Egel, aus einem Nebenarm der Pfettrach und einem kleinen Teich gekeschert. Anschließend wurden die gefangenen Tiere bestimmt und dann wieder in die Freiheit entlassen. An anderen Stationen wurden selbst gefaltete Papierschiffe auf der Pfettrach schwimmen gelassen, um die Strömungsgeschwindigkeit in den verschiedenen Bereichen des Flusses zu erfassen. Wie wichtig sauberes Trinkwasser ist, wurde klar, als schmutziges Teichwasser nur durch mechanische Reinigung mithilfe eines Filters aus Steinen und Sand wieder zu klarem Wasser wurde. Im Vorfeld waren die Experimente schon vorbereitet und ausprobiert worden, damit am Tag des Projekts alles reibungslos funktionieren würde. So wurde auch ein „Forschertagebuch“ erstellt,  in dem die Kinder ihre wichtigsten Ergebnisse noch einmal nachlesen können. Mit viel Spaß entdeckten die Schüler Neues und konnten Vorwissen vertiefen, sodass es ein rundum gelungener Vormittag war. Letztendlich hat sogar das Wetter noch mitgespielt, sodass alle zumindest von oben trocken geblieben sind.

Bei dieser praxisorientierten Form der Zusammenarbeit von Gymnasium und Förderschule wurden gegenseitige Vorurteile abgebaut und soziale Kompetenzen gefördert.  Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft häufiger Kooperationen zwischen Hans-Leinberger-Gymnasium und dem Sonderpädagogischen Förderzentrum zustande kommen, da sie für beide Seiten eine Win-win-Situation darstellen.

Wasserforscher

Die Schüler beider Schulen gemeinsam in der Flutmulde