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Unterricht

Zu den Ergebnissen des Arduino-Workshops 2017 im Rahmen der Physik-Projekttage der 8. Klassen geht es hier...

Die Klasse 6c machte sich auf, das Eis der Landshuter Eisdielen in Altstadtnähe zu vergleichen. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen schlecht streiten, und so einigten sich die Schülerinnen und Schüler darauf, bei unserer Exkursion jeweils zwei Kugeln Eis zu kaufen und genau zu vermessen.

Die Messergebnisse wurden zuerst in ein Versuchsprotokoll eingetragen und dann im Mathematikunterricht ausgewertet.

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Das Künstlerduo Rose und Georgi verbindet Musik und Literatur in einer Deutschstunde der besonderen Art

Rose und GeorgiSchon zum vierten Mal in Folge erfreut das Künstlerduo Rose und Georgi die Schülerinnen und Schüler des Hans-Leinberger-Gymnasiums. Dem Sänger Detlev Rose und dem Flötisten und Tontechniker Christian Georgi gelingt eine stets Begeisterung auslösende Verbindung von Musik und Literatur. Mit teils vertonten, teils musikalisch unterlegten Gedichten beginnen die beiden Künstler am Montag, 3.7., ihr Programm "Ich bin ein deutscher Dichter - Reminiszenzen an Heinrich Heine" vor Q 11, die die Lyrik des Dichters bereits im Unterricht kennen gelernt hatten. Doch welche Überraschung zeichnet sich auf den Gesichtern ab, die sich bisher in der Analyse der Gedichte geübt hatten, ab, als Rose und Georgi direkt auf das Publikum zugehen, dem sie eine neue Sicht auf bekannte und auch neue Texte gewähren!

IMG 20170628 WA0006Am Dienstagmorgen, 27.6.2017, starteten wir, der bcp1-Kurs Q11, gut gelaunt mit dem Zug zur ökologischen Exkursion nach Benediktbeuern.  Im Zentrum für Umwelt und Kultur angekommen, wurde erst einmal das Gepäck abgeladen und pausiert. Danach ging es direkt weiter nach Kochel, wo wir das Walchensee-Wasserkraftwerk besichtigten. Hier erwartete uns eine sehr informative Führung.

 

Quo vadis, EU? – Die Notwendigkeit einer starken Gemeinschaft

europatag7„Werte müssten vor Interessen in der Politik stehen", sagte der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk beim Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Brüssel. Diese Überzeugung und der Wille zum Frieden durch Zusammenarbeit auf dem Boden demokratischer Werte haben uns die längste Friedenszeit in Europa geschaffen. So leitete Gisela Bogner, Fachbetreuerin für Sozialkunde, den Vortrag von Petra Krenz vor den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangstufe des Hans-Leinberger-Gymnasiums ein.

 

Unterkategorien

Das Fach Ethik am HLG

 

Ethik ist das Ersatzfach für Religion. Ethikunterricht wird am HLG durchgängig parallel zum Religionsunterricht gehalten. Es findet kein jahrgangsübergreifender Unterricht statt.

 

Im Fachprofil wird das Fach Ethik folgendermaßen charakterisiert:

 

„Das Fach Ethik unterstützt die Suche junger Menschen nach einer verlässlichen moralischen Orientierung in der Welt von heute. Es basiert auf der Grundsituation, dass Menschen für ihr Handeln auch eine ethische Entscheidungskompetenz benötigen. Ethik greift dabei auf Entwürfe zurück, in denen bewährte lebenspraktische Einsichten in einer langen Entwicklungs­linie mit Hilfe philosophischer Denkweisen eine neue Deutung und Legitimierung erfahren haben. Die Jugendlichen können diese Entwürfe und Theorien mit den von ihnen selbst entwickelten Vorstellungen vergleichen und dabei entdecken, dass auch ihre eigenen Gedanken sich im ­Ansatz mit bestimmten Denktraditionen berühren. Überlegungen zu Moralprinzipien, die andere Menschen angestellt haben, können so zum Maßstab für eigene Überlegungen und ­damit zu einer Orientierungshilfe für das eigene Leben werden.

Der Ethikunterricht in der Schule orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den ­sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich ­seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. Für Schüler, die nicht am ­Religionsunterricht teilnehmen, ist der Ethikunterricht Pflichtfach (Art. 47 Abs. 1 BayEUG)."

 

Der Lehrplan für das Fach Ethik wird auf der Homepage des ISB vorgestellt:

 

Jahrgangs-

stufe

Themen

5

Wahrnehmung und Wirklichkeit

Bedürfnisse und Regeln

Freiheit, Entscheiden und Handeln

Spielen und Lernen

6

Gemeinschaftsfeld Familie

Ich und die anderen

Judentum und Christentum

7

Erwachsen werden

Konflikte und ihre Regelung

Menschenbild und Ethik des Islam

Feste und ihre Bedeutung für die Gemeinschaft

8

Wege zur Sinnfindung im Alltag

Verantwortung für sich und andere

Ethisch argumentieren

Umweltethik

9

Gewissen und Handeln

Religiöse Sinndeutungen des Lebens

Familie, Geschlechterrolle, Partnerschaft

Arbeit

Friedensethik

10

Philosophisch-ethische Deutungen des Menschen

Religionsphilosophie und vergleichende Betrachtung der Weltreligionen

Ethik des wirtschaftlichen Handelns

Medizinethik

11

Theorie und Praxis des Handelns

Freiheit und Determination

12

Recht und Gerechtigkeit

Sinnorientierung und Lebensgestaltung

 

 

 

 

  • Selbstverständnis des Faches 

Das Fach fördert die schöpferischen Kräfte der Kinder und Jugendlichen. Wahrnehmung, Reflexion und eigenes Tun befähigen die Schüler ihre Umwelt intensiver zu erleben und zu verstehen. Das Fach leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Persöhnlichkeitsentwicklung.

Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz sind eng miteinander verbunden. Im eigenverantwortlichen Handeln, der Analyse der aus dem Lebensalltag entnommenen Bildwelt und dem Umgang mit der Medienwelt werden die Schüler zu urteils- und handlungsfähigen Persöhnlichkeiten.

  • Ziele und Inhalte

Rezeption, Reflexion und die bildnerische Produktion kennzeichnen den Unterricht. Kreativität, Assoziationsfähigkeit, Vorstellungsvermögen und Genussfähigkeit werden den Schülern vermittelt. Die Themen der 5. bis 10. Jahrgangsstufe werden den Lernbereichen "Lebenswelten", "Kommunikation", "Design und Architektur" und "Bildende Kunst" entnommen.

In der praktischen wie theoretischen Auseinandersetzung mit den vier Themenbereichen "Körper","Objekt", "Architektur" und "Kommunikation" vertiefen die Jugendlichen in der Qualifikationsphase (Q11/12) ihre Grundlagen.

  • Das Fach Kunst ist von der 5. bis 10. Jahrgangsstufe Vorrückungsfach.
  • In der Qualifikationsphase (Q11/12) kann das Fach in vier Halbjahren belegt und eingebracht werden. Eine mündliche Abiturprüfung kann abgelegt werden. Durch zusätzliche Wahl eines Additums kann auch ein schriftliches Abitur abgelegt werden.

 

Dominik Lechner 9b   Maximiliane Köll 7e  P5090007  P4170064

 

Fachprofil

 

Jahrgangstufe 5

Jahrgangstufe 6

Jahrgangstufe 7

Jahrgangstufe 8

Jahrgangstufe 9

Jahrgangstufe 10

Jahrgangstufe 11/12

 

Das Fach Wirtschaft und Recht am HLG

Fachprofil Wirtschaft und Recht

Wirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse und wirtschaftspolitische Entscheidungen prägen in erheblichem Umfang unsere Gesellschaft. Das Fach Wirtschaft und Recht gibt grundlegende Einblicke in unsere Wirtschafts- u. Rechtsordnung und will die Schülerinnen und Schüler vorbereiten auf wesentliche Entscheidungen im Privatleben und in der Arbeitswelt. 

Wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung ist das Fach Wirtschaft und Recht am Gymnasium Pflichtfach in allen Ausbildungsrichtungen. Die wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtung mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil (WSG-W), die am HLG neben der neusprachlichen (SG) und der naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildungsrichtung (NTG) ab der 8. Jahrgangsstufe angeboten wird, ermöglicht eine Intensivierung wirtschaftlicher Themen.

Aufbauend auf die Grundkenntnisse aus der Mittelstufe des Gymnasiums aller Ausbildungsrichtungen können dann die Schülerinnen und Schüler in der Qualifikationsstufe das Fach Wirtschaft und Recht als Kurs wählen. Wesentliche Inhalte in Q11 und Q12 sind Analyse volkswirtschaftlicher Entwicklungen, Beurteilung wirtschaftspolitischen Entscheidungen und privat-und strafrechtlichen Themen.

Das Fach Wirtschaft und Recht fördert in Projektarbeiten die Teamfähigkeit, durch Arbeit an Modellen die Methodenkompetenz und durch die Teilnahme an Wettbewerben die Eigeninitiative.

Durch Betriebserkundungen, Vermittlung von Praktikumsmöglichkeiten, Vorbereitung auf die Berufsentscheidung und Bewerbung, aber auch durch Expertenreferate werden die Schülerinnen und Schüler auf die Berufswahl und ihre Umsetzung vorbereitet.

Das Fach Wirtschaft und Recht ist in allen Jahrgangsstufen (ab der 8. Jgst. (WSG-W) bzw. ab der 9. JgSt. ein Vorrückungsfach! Im WSG-W werden in den JgSt. 8 – 10 2 Schulaufgaben pro Schuljahr geschrieben und zusätzlich mündliche Leistungsnachweise gefordert. In den anderen Ausbildungs-richtungen gibt es nur mündliche Leistungsnachweise (Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge, Referate, Stegreifaufgaben).

Die Inhalte im Fach Wirtschaft und Recht in den einzelnen Jahrgangsstufen, veröffentlicht vom ISB:

für Jahrgangsstufe 8 – (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

für Jahrgangsstufe 9 – (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

für Jahrgangsstufe 9 – (alle anderen Ausbildungsrichtungen) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

für Jahrgangsstufe 10 – (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden + 2 Profilstunden, u.a. für Projekte)

für Jahrgangsstufe 10 – (alle anderen Ausbildungsrichtungen) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

für Q11– Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

für Q12– Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Das Fach Katholische Religionslehre am HLG

Katholischer Religionsunterricht wird von Jahrgangsstufe 5 – 12 erteilt.

Katholische Religionslehre ist zweistündiges Vorrückungsfach in allen Jahrgangsstufen.

 

Das Fach Religionslehre kann als schriftliches oder mündliches Abiturfach gewählt werden.

Außerdem werden P-Seminare und W-Seminare in der Qualifikationsstufe angeboten.

Bisherige Seminare:

Jugendliche und moderne Medien (W-Seminar)

Taize (P-Seminar)

Kirche im Mittelalter (W-Seminar)

 

Die Lehrpläne für Katholische Religionslehre können auf der Homepage des ISB eingesehen werden.

 

Am HLG werden für das Fach Religionslehre folgende Leistungserhebungen zur Notenbildung herangezogen:

Jahrgangsstufe 5-10:

Jeweils ein kleiner Leistungsnachweis (z.B Stegreifaufgabe, Test) pro Schuljahr als verpflichtende

schriftliche Arbeit, aber keine Schulaufgabe.

Mindestens eine rein mündliche Note pro Halbjahr (z.B mündliche Rechenschaftsablage, Referat,

Unterrichtsbeitrag).

Qualifikationsstufe Q11 und Q 12:

Jeweils eine schriftliche Klausur pro Halbjahr

Mindestens zwei mündliche Noten (z.B Stegreifaufgabe, mündliche Rechenschaftsablage, Referat,

mündlicher Unterrichtsbeitrag)

 

Besondere Angebote im Fach Religionslehre:

Im Rahmen religiöser Erziehung wird regelmäßig in der 9. Jahrgangsstufe ein Projekttag mit dem Thema „Liebe, Sexualität, Partnerschaft“ angeboten. Dieses Projekt wird von der Caritasstelle Landshut durchgeführt. Außeerdem finden jährlich für die 10. Klassen Tage der Orientierung in der Jugendbegegnungsstätte Windberg (bei Bogen im Bayerischen Wald) und im Jugendhaus Josefstal (Schliersee) statt. Schulgottesdienste werden am Schuljahresanfang, zu Advent oder Weihnachten, am Beginn der Fastenzeit oder zu Ostern, zum Abitur und am Schuljahresende konfessionell als Eucharistiefeiern oder ökumenisch als Wortgottesdienste mit den Schülern gefeiert.

 

Das Fach Chemie am HLG

 

Chemie ist von der Jahrgangsstufe 8 bis 10 Kernfach am Naturwissenachaftlich-Technologischen Gymnasium (NTG) und wird als Profilfach dreistündig unterrichtet. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 ist Chemie Vorrückungsfach am Sprachlichen (SG) und am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (WSG) und wird zweistündig unterrichtet.

 

Leistungsnachweise:

 

Jahrgangsstufe 8 bis 10 (NTG): Pro Schulhalbjahr werden ein großer Leistungsnachweis (Schulaufgabe) und mindestens 2 kleine Leistungsnachweise gefordert, davon mindestens eine Stegreifaufgabe oder ein Test.

 

Jahrgangsstufe 9 und 10 (WSG, SG): Pro Schulhalbjahr werden mindestens 2 kleine Leistungsnachweise gefordert, davon mindestens eine Stegreifaufgabe oder ein Test.

 

Chemiekurse in Q11 und Q12: In allen Ausbildungsabschnitten werden je eine Klausur und mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, davon mindestens eine Stegreifaufgabe oder ein Test gefordert.

 

W-Seminare: Mindestens je 2 kleine Leistungsnachweise in Ausbildungsabschnitt 11/1 und  11/2; Seminararbeit und Präsentation in Ausbildungsabschnitt 12/2.

 

P-Seminare: Mindestens 3 kleine Leistungsnachweise in Ausbildungsabschnitt 11/1 bis  12/1; Darunter mindestens 1 kleiner Leistungsnachweis aus dem BuS-Bereich (Allgemeine Berufs- und Studienorientierung).

 

Fachprofil

Lehrplan

NTG:

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

 

SG/WSG:

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

 

Qualifikationsphase:

Jahrgangsstufe 11/12

 

Grundwissen:

Der ständigen Verfügbarkeit von Grundwissen kommt im Chemieunterricht eine große Bedeutung zu. Um einen Überblick über das verpflichtende Grundwissen zu geben, das am Ende eines Schuljahres beherrscht werden soll, hat die Fachschaft Chemie diese Grundwissenskataloge zusammengestellt:

GW8_NTG

GW9_NTG

GW10_NTG

WSG

GW9_WSG

GW10_WSG

 

Die folgenden Übungsblätter „So geht´s“ helfen bei verschiedenen Standardanwendungen im Chemieunterricht.

Verhältnisformel

Oxidationszahlen

Redoxgleichungen

Berechnungen zu Stoffumsatz

Valenzstrichformeln

Molekülbau - VEPA

Wahlunterrichte/AGs am HLG

 

Neben dem verpflichtenden Unterricht bietet unsere Schule eine breite Palette an zusätzlichem Angebot, das von Wahlunterricht über Pluskurse bis zu AGs reicht.

Zu Schuljahresbeginn werden die Schülerinnen, Schüler und Eltern in einem Rundschreiben über das Angebot informiert, das dann abhängig von der Personalsituation und dem Interesse bei den Schülern eingerichtet werden kann.

Für die Organisation des Wahlunterrichts und der Neigungsgruppen ist StDin E. Sedlmaier zuständig.

Aktuelle Liste der im Schuljahr 2016/17 angebotenen Wahlkurse:

SAG Bogenschießen

Anfänger

Gitarre

 

SAG Bogenschießen

Fortgeschrittene

Freies Zeichnen

(alle 14 Tage 2-stündig)

Volleyball für Mädchen

 

Gestalten mit dem

3D Druckstift

(alle 14 Tage 2-stündig)

Basketball Jungen

 

Robotik – Anfänger

(alle 14 Tage 2-stündig)

Schulzirkus Halli Galli ,

allerlei Bewegungskünste

 

Robotik-

Fortgeschrittene

(alle 14 Tage 2-stündig)

 

Rhythmische Sportgymnastik

 

Experimente antworten

 

Gerätturnen

 

AG Schulgarten/ Naturforscher

 

Leichtathletik

HLG Imker

(alle 14 Tage 2-stündig)

Fußball

(für Mädchen und Jungen)

Medientechnik

(jeweils am 3. Freitag des Monats)

Förderkurs Schwimmen

 

Maschinenschreiben

(10-Finger-System)/

Textverarbeitung

Vororchester

 

Maschinenschreiben

(10-Finger-System)/

Textverarbeitung

Großes Orchester (INE)

 

DELF Kurs Französisch (B2)

 

Kleiner Chor 

 

DELF Kurs Französisch (A2)

 

Großer Chor

 

DELF Kurs Französisch (B1)

 

Big Band

 

Englisches Sprachdiplom CAE

 

Bläser

 

Schülerzeitung

 

Violine

 

Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage

 

Das Fach Informatik am HLG

Im G8 werden alle Gymnasiasten im Rahmen des Faches Natur und Technik in den Jahrgangsstufen 6 und 7 auch in Inhalten der Informatik unterrichtet:

Klasse 6: Informatik (1 Stunde) + Biologie (2 Stunden)

Klasse 7: Informatik (1 Stunde) + Physik (2 Stunden)

In diesen zwei Jahrgangsstufen sollen die Schülerinnen und Schüler die folgenden Grundfertigkeiten beim Einsatz eines Computers erlangen:

  • Texte und Grafiken übersichtlich darstellen
  • Dateien verwalten
  • EMails schreiben und empfangen
  • Im Internet recherchieren

Vertiefende Informatik-Kenntnisse, z.B. über Tabellenkalkulation, Datenbanken oder in einer Programmiersprache, erwerben die Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges in der 9. und 10. Jahrgangsstufe in jeweils zweistündigem Informatik-Unterricht. Darauf aufbauend kann in der Q11 und Q12 Informatik als sogenanntes Wahlpflichtfach mit 3 Wochenstunden belegt und auch als Abiturprüfungsfach gewählt werden.

Am HLG finden je nach Angebot auch P- und W-Seminare zum Fach Informatik statt.

 

Lehrplan:

Das Fach Informatik sowie das Fach Informatik wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Fachprofil Natur und Technik

Fachprofil Informatik

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11/12

 

 

Wettbewerbe im Fach Informatik

Der bundesweite Informatik-Biber-Wettbewerb findet alljährlich im November statt und wird auch am HLG durchgeführt. Schon einige Schülerinnen und Schüler konnten hier beachtliche Erfolge erringen und schöne Preise gewinnen (Informatik-Biber-Wettbewerb am HLG).

Der Bundeswettbewerb Informatik startet jeweils im September jeden Jahres und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler. Diesen Wettbewerb gibt es auch in einer Junior-Variante, um auch jüngere Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen zu motivieren. Nähere Informationen gibt es im Internet oder beim Informatik-Lehrer.

Der bundesweite Schülerwettbewerb Intel® Leibniz Challenge richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. - 13. Klassenstufe, startet im Februar und umfasst 4 Runden mit Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nähere Informationen gibt es im Internet oder beim Informatik-Lehrer. Auch hier haben schon einige HLG-Schüler erfolgreich teilgenommen.

 

Angebote von Universitäten:

Schnupperstudium, Tag der offenen Tür, Ferienkurse und andere interessante Angebote bieten auch die Universitäten der Region:

Schüler-Uni der Universität Passau

Schüler-Uni der TU München

 

Wahlkurs Robotik

 

Hardware

Um das im Unterricht Gelernte auch außerhalb des Unterrichts zu üben, ist es vorteilhaft, wenn Schüler auch zu Hause Gelegenheit haben, einen Computer zu benützen. Da die Software-Anforderungen der verwendeten Programme nicht hoch sind, genügt auch ein altes Modell.

Ein Internet-Anschluss ist sinnvoll, aber nur für wenige Lerninhalte erforderlich.

Am HLG stehen außerdem in der Bibliothek Computer-Arbeitsplätze zur Verfügung.

 

Software

Im Informatik-Unterricht am HLG wird nur frei verfügbare Software verwendet:

Klasse 6/7: OpenOffice

Klasse 7: Robot Karol

Klasse 9: OpenOffice

Klasse 10: Entwicklungsumgebung BlueJ

 

Zehnfingerschreiben gehört nicht zu Informatik!

Der Umgang mit Maus und Tastatur ist kein Inhalt des Unterrichts. Die Schüler sollten zu Beginn der 6. Klasse sich einigermaßen auf einer Computertastatur auskennen und zügig ein paar Wörter schreiben können. Dies kann z.B. mit einem der vielen Programme, die es zu diesem Thema gibt, eingeübt werden.

Kommentierte Übersicht der Programme

 

Medienerziehung am HLG

Besonders der Informatik-Unterricht bietet Anlässe und Möglichkeiten, altersgerecht über Probleme wie Internetkonsum, PC-Spielsucht, Gefahren in Chaträumen und Sozialen Netzwerken und Urheberrechte aufzuklären und Lösungen zu erarbeiten. Am HLG wird darüber hinaus für die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe ein Medienkompetenz-Projekttag veranstaltet.

Das Fach Natur und Technik am HLG

Natur und Technik umfasst die Schwerpunkte Naturwissenschaftliches Arbeiten (in Jahrgangsstufe 5), Biologie (5 und 6), Informatik (6 und 7) sowie Physik (7). Es ist in der Jahrgangsstufe 5 bis 7 Vorrückungsfach.

 

Lehrplan:

Das Fach Natur und Technik wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Fachprofil

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7



Wettbewerbe im Fach Natur und Technik:

Am spannenden Wettbewerb „Experimente antworten" mit Aufgaben aus dem Bereich Natur und Technik können bereits Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 teilnehmen.

 

Weitere Informationen finden Sie bei den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik oder Physik.

 

Das Fach Musik am HLG

Musik ist am HLG ab der 7. Jahrgangstufe Vorrückungsfach.

Folgender Wahlunterricht wird am HLG in Verbindung mit dem Fach Musik erteilt:

Wahlunterricht

Leiter

Anzahl der Stunden

   

Unterstufenchor

Huber

1

Oberstufenchor

Huber

2

Vororchester

Baumgartl

1

Großes Orchester

Baumgartl

2

Big Band

Kirch

2

Blechbläserensemble

Kirch

1

Gitarre

Huber

1

Violine

Beuthan

3

 

Lehrplan:

Das Fach Musik wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Fachprofil

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11/12

 

Das Fach Sport am HLG

Sport ...als körperlicher Ausgleich zur geistigen Tätigkeit

Bewegung und Spiel sind unverzichtbar. Der Sportunterricht an unserer Schule soll Kinder und Jugendliche den Sport als eine natürliche Betätigung erleben lassen, die Spaß macht - lebenslang.

Unsere Ziele sind: Sportmotorische Ausbildung in den Grundsportarten durch ein reiches Bewegungsangebot, Erziehung zu Fairness und Kooperation, Vermittlung von sport- und gesundheitsrelevantem Wissen.

Fachprofil

Sportunterricht

Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird grundlegend durch Bewegung beeinflusst. Im Sportunterricht wird die Freude an der Bewegung und am Sport erhalten und gefördert, als wesentliche Voraussetzung für eine langfristige Bindung an gesundheitsrelevante sportliche Aktivitäten. Als einziges Bewegungsfach bietet der Sportunterricht besondere Erziehungschancen, die entscheidend zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung beitragen können.

Den Schülern wird ein sportliches Selbstkonzept vermittelt, dem ein verantwortlicher Umgang mit der eigenen Körperlichkeit und Leistungsfähigkeit, ein von Fairness geprägtes Sozialverhalten sowie Sensibilität gegenüber Mitmensch und Umwelt zugrunde liegen.

Der Sportunterricht besteht in den Jahrgangsstufen 5 mit 10 aus dem geschlechtsspezifisch erteilten „Basissportunterricht" (BSU)  beziehungsweise in  Jahrgangsstufen, in denen die Stundentafeln drei Wochenstunden Sport vorsehen (Jahrgangsstufe 5-7), gegebenenfalls auch aus einer zusätzlichen Stunde  „Differenziertem Sportunterricht" (DSU). In der Oberstufe wählen die Schüler aus dem breiten Angebot eine Sportart für jeweils einen kompletten Ausbildungsabschnitt.

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

 

 

Das Fach Biologie am HLG

 

Lehrplan:

Das Fach Biologie wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

 


Fachprofil

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

Leistungsnachweise im Fach Biologie:

Jahrgangsstufe 8 bis 10: Pro Schulhalbjahr werden mindestens 2 kleine Leistungsnachweise gefordert, davon mindestens eine Steg­reifaufgabe oder ein Test.

 

Biologiekurse in Q11 und Q12: In allen Ausbildungsabschnitten je eine Schulaufgabe und mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, davon mindestens eine Steg­reifaufgabe oder ein Test.

W-Seminare: Mindestens je 2 kleine Leistungsnachweise in Ausbildungsabschnitt 11/1 und  11/2; Seminararbeit und Präsentation in Ausbildungsabschnitt 12/2

P-Seminare: Mindestens 3 kleine Leistungsnachweise in Ausbildungsabschnitt 11/1 bis  12/1; Darunter befindet sich mindestens 1 kleiner Leistungsnachweis aus dem BuS-Bereich (Allgemeine Berufs- und Studienorientierung).

 

Mit dem Fach Biologie in Verbindung stehender Wahlunterricht sind - je nach Angebot - „Experimente antworten" und „Jugend forscht".

Teilnahme an Wettbewerben im Fach Biologie

Das Fach Geographie am HLG

 

Geographie wird an bayrischen Gymnasien in den Jahrgangsstufen 5, 7, 8, 10, 11, und 12 jeweils mit zwei Wochenstunden unterrichtet. Das Fach kann als schriftliches und mündliches Abiturfach gewählt werden, in den Jahrgangsstufen 11 und 12 werden am HLG P- und W-Seminare angeboten.

Die Geographie beschäftigt sich in der Schule unter anderem mit räumlichen Strukturen und Prozessen. Das Fach zeigt an exemplarischen Räumen gestaltende Naturkräfte bzw. die Raumwirksamkeit menschlichen Handelns. Dabei ergeben sich immer wieder aktuelle Anknüpfungspunkte sowohl zur unmittelbaren Lebensumwelt der Schüler als auch zu nationalen, internationalen und globalen Entwicklungen und Problemfeldern.

Ein zentrales Ziel des Geographieunterrichts ist es, Verständnis und Sensibilität für unsere Lebensgrundlage Erde zu entwickeln und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dieser zu erziehen.

Eine genauere Erläuterung des Selbstverständnisses des Faches und seiner Inhalte findet sich auf der Internetseite des bayerischen Staatsinstitutes für Bildungsforschung und Unterrichtsqualität (ISB) im Fachprofil.

Mit Hilfe der unten stehenden Links gelangen Sie zu den Fachlehrplänen in den einzelnen Jahrgangsstufen. Dabei wird auch ersichtlich, dass über die Jahre ein verbindliches Grundwissen erarbeitet wird.

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

 

 

Leistungsnachweise im Fach Geographie am HLG (Stand 2010/2011)

In den Jahrgangsstufen 5 mit 10 können im Fach Geographie in der Regel folgende Leistungsnachweise eingefordert werden:

Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge, Referate, Projektarbeiten, Stegreifaufgaben und Tests. Im Schuljahr muss mindestens eine Stegreifarbeit geschrieben werden.

Ein Test ist ein angekündigter schriftlicher Leistungsnachweis, der sich über einige Unterrichtsstunden erstrecken kann.

In den Jahrgangsstufen Q11 und Q12 kommt am HLG zu den oben genannten Leistungsnachweisen noch eine Schulaufgabe pro Semester. Stegreifaufgaben sind in der Oberstufe nicht obligatorisch. In den Seminaren können beispielsweise auch Zwischenberichte, Portfolios etc. als Leistungsnachweise eingefordert werden.


 

Das Fach Geschichte

Auszüge aus dem Lehrplan für das Gymnasium in Bayern

Das Fach Geschichte vermittelt Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen. Es gibt Einblick in das Denken und Handeln der Menschen in früheren Zeiten und fördert die Bereitschaft, sich mit dem zeitlich und räumlich Fernen sowie dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen. Dabei werden sich die Schülerinnen und Schüler der Wurzeln unserer christlich-abendländischen Kultur und deren Bedeutung für die Identitätsfindung in Staat und Gesellschaft bewusst. Das Wissen um die Entstehung sowie um Chancen und Grenzen demokratischer Strukturen führt zur Wertschätzung der freiheitlich-demokratischen  Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Der Geschichtsunterricht stärkt die Fähigkeit und den Willen zur Abwehr von politischem Extremismus in jeder Form, er fördert die Achtung der Menschenrechte, die Bereitschaft zur friedlichen Zusammenarbeit sowie die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins bei gleichzeitiger Anerkennung des Eigenwerts von Regionen und Nationen.

 

Jahrgangsstufen 6 mit 10  -  Chronologie

In den Jahrgangsstufen 6 mit 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler einen chronologischen Überblick mit dem Schwerpunkt deutscher und europäischer Geschichte.

 

Jahrgangsstufen 11 und 12  -  Längsschnitte, Querschnitte, Vergleiche, Fallstudien

Das Fach Geschichte erweitert die Allgemeinbildung der jungen Erwachsenen und gewährleistet eine sichere historische Orientierung. Die Wahl eines Seminars Geschichte eröffnet ihnen die Möglichkeit, sich wissenschaftsnah mit spezielleren, den Stoff des Lehrplans vertiefenden und ergänzenden Themen zu befassen.

 

Bedeutung von Grundwissen (d.h. Kenntnissen, Fertigkeiten und Haltungen)

Mit den zentralen Begriffen, Daten, Namen und Zusammenhängen erwerben die Jugendlichen eine sichere Grundlage für das Verständnis zeittypischer wie langfristiger geschichtlicher Strukturen.

Den vollständigen Text findet man im Fachprofil.

 

Übersicht über die Lehrplaninhalte der Jahrgangsstufen

In jeder Jahrgangsstufe gibt es frei wählbare und verbindliche exemplarische Vertiefungskapitel. Hier wiederholen die Schülerinnen und Schüler altersstufengemäß zentrale Inhalte unter veränderter Perspektive und verknüpfen sie miteinander.

 

Jahrgangsstufe 6  - Von den ersten Menschen bis zum Reich der Franken

Die Schülerinnen und Schüler beobachten die Entwicklung früher Kulturen. Bei der Beschäftigung mit Griechenland und dem Römischen Reich begegnen sie Fragestellungen und Phänomenen, die auch in späteren Epochen immer wieder von Bedeutung sind. Den Übergang von der Antike zum Mittelalter erkennen sie als eigenständigen Zeitraum, der von Kontinuität und Wandel geprägt ist.

 

Jahrgangsstufe 7   - Vom Mittelalter bis zum Absolutismus

Die Jugendlichen lernen Grundzüge der alteuropäischen Gesellschaft im Mittelalter und in der frühen Neuzeit kennen und erfahren von Begegnungen der Europäer mit fremden Zivilisationen. Renaissance, Humanismus, Reformation und Konfessionskriege begreifen sie als eine wichtige Phase für das Individuum und für die Neuordnung der europäischen Staatenwelt. Am Beispiel des Absolutismus und der konstitutionellen Monarchie lernen sie wichtige Veränderungen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft während der frühen Neuzeit kennen.


Jahrgangsstufe 8  - Vom Zeitalter der Aufklärung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs

 

Die Jugendlichen setzen sich mit dem Übergang von der alteuropäischen zur industriellen Gesellschaft auseinander. Sie lernen Ansätze zur Ausbildung demokratischer Strukturen sowie Hemmnisse und Rückschläge auf diesem Weg kennen. Dies erlaubt ihnen, die historischen Grundlagen freiheitlich-demokratischer Wertvorstellungen in ihrem Gegensatz zu Obrigkeitsdenken und Nationalismus zu erfassen.


Jahrgangsstufe 9  - Widerstreit der Ideologien und Systeme im 20. Jahrhundert

Ausgehend von der Beschäftigung mit der Weimarer Demokratie und der existenziellen Gefährdung demokratischer Ordnungen in Europa durch das nationalsozialistische Gewaltregime sehen die Jugendlichen, wie sich als Ergebnis des Zweiten Weltkriegs die Teilung der Welt zwischen den neuen Supermächten USA und UdSSR vollzieht und im beginnenden Kalten Krieg Konfrontation, aber auch globale Stabilität als „Gleichgewicht des Schreckens" herrschen. Vor diesem Hintergrund betrachten sie die historische Entwicklung nach 1945.

 

Jahrgangsstufe 10  - Die Auflösung der bipolaren Welt

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass seit den 1960er Jahren eine neue Dynamik die internationale Politik bestimmt, was Auswirkungen sowohl auf die bis dahin bipolare weltpolitische Konstellation als auch auf die Situation in der Deutschen Frage hat. Die Auflösung der Blöcke 1989/90 erfassen sie als einen epochalen Vorgang für das 20. Jahrhundert und sie begreifen, wie das Ende des Ost-West-Konflikts die Lösung der Deutschen Frage ermöglicht und den ehemaligen Staaten des Ostblocks die Möglichkeit eröffnet, am europäischen Integrationsprozess teilzuhaben. Zugleich erkennen sie aber auch, wie die Auflösung der bipolaren Welt zu einer Instabilität neuer Art führt.

Im Rahmen eines fachübergreifenden Projekts mit Sozialkunde verstehen die Schüler beispielhaft Zusammenhänge zwischen gegenwärtigen Herausforderungen und historisch gewachsenen Bedingungen.


In der Jahrgangsstufe 10 ist das Fach Geschichte nur einstündig und bildet zusammen mit Sozialkunde - obwohl auch eine eigene G-Note erstellt wird - im Verhältnis 1:1 die vorrückungsrelevante Zeugnisnote. Die Zeugnisnote wird aus kleinen Leistungsnachweisen (Stegreifaufgaben und mündliche Noten) gebildet. Es wird keine Schulaufgabe geschrieben.


Jahrgangsstufen 11 und 12 - Räumlichen Kategorien, vom „Nahen" zum „Fernen"

11.1 Gesellschaft im Wandel (15. bis 19. Jahrhundert): Ständegesellschaft, Industriegesellschaft

11.2 Demokratie und Diktatur - Probleme der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert: Scheitern der Weimarer Republik, Die Deutschen und der Holocaust, Die frühe                  Bundesrepublik,  Die DDR

12.1 Historische Komponenten europäischer Kultur und Gesellschaft: „Volk" und „Nation", politische Ordnungsformen in Mittelalter und Früher Neuzeit, Wurzeln und Traditionen europäischer Denkhaltungen

12.2 Konfliktregionen und Akteure internationaler Politik in historischer Perspektive: Der Nahe Osten: Historische Wurzeln eines weltpolitischen Konflikts, Die USA - von den rebellischen Kolonien zur globalen Supermacht.


In der Oberstufe wird Geschichte zweistündig unterrichtet. Die vorrückungsrelevante Zeugnisnote wird zusammen mit der Note im Fach Sozialkunde im Verhältnis 2 (G) : 1 (Sk) gebildet. Die Note setzt sich zusammen aus kleinen Leistungsnachweisen und einer Schulaufgabe pro Halbjahr.

Die Schulaufgabe in Geschichte findet gleichzeitig mit der Schulaufgabe in Sozialkunde statt. Zeitanteil und Aufgabenumfang unterliegen - wie die Note - dem Verhältnis 2:1.

Im Abitur können sowohl Colloquium als auch die schriftliche Prüfung entweder nur in Geschichte oder als Kombination mit Sozialkunde abgelegt werden.

 

Geschichte am HLG

 

Feststehende Programmpunkte

 

Zweitägiges Projekt der 7. Jahrgangsstufe

Thema: Landshut - unsere  Stadt in Mittelalter und Renaissance

Ziel: Bewusstmachen der vielfältigen Geschichte und Traditionen unserer Stadt, Umsetzten des im Unterricht Gelernten, Erweiterung des (historischen) Horizonts

Stationen:

Schulprogramm:

Lernen aus historischen Handschriften und dem Stadtplan,

Spielerischer Umgang mit Themen des Mittelalters,

Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst

Stadtprogramm:

In vier Stationen werden markante Plätze und Geschehnisse der Stadt erklärt:

Dreifaltigkeitsplatz und St. Martin: Stadtentwicklung, Handwerk und Handel, Bauprogramm der Gotik

Stadtresidenz: Leben und Wirken der Renaissancefürsten, Bildprogramm der Renaissance im italienischen Bau

Ländtor: Handelsbeziehungen im Mittelalter, Übergang zur Renaissance

Abschluss: Konzert mit historischen Instrumenten

 

Eintägige Exkursion der 9. Jahrgangsstufe

In Zusammenarbeit mit dem Max-Mannheimer Zentrum in Dachau erfolgt in Anbindung an den Lehrplan der 9. Jahrgangsstufe eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Die Schülerinnen und Schüler erleben in kleinen Gruppen unter sachkundiger Leitung der Teamer/innen des  Max-Mannheimer Zentrums einen Tag intensiver Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kapitel deutscher Geschichte. Mit etwas Glück können sie Informationen und Impressionen aus erster Hand erhalten, wenn sich - wie schon so oft bei vergangenen Besuchen -  ein Zeitzeuge im Max-Mannheimer Zentrum aufhält. Es gibt kaum eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer an der Fahrt, der sich dem unmittelbaren Eindruck des Erlebten entziehen kann.

 

Gemeinsames Projekt in der 10. Jahrgangsstufe

In den meisten 10. Klassen werden Sozialkunde und Geschichte zur Zeit epochal unterrichtet, d.h. nur ein halbes Schuljahr, aber 2-stündig.

Mit Sozialkunde zusammen und im zeitlichen Umfang von insgesamt 6 Stunden ist in dieser Jahrgangsstufe ein gemeinsames Projekt vorgesehen, das den regionalen bzw. lokalen Bezug betonen kann.

Aus folgenden Themenbereichen ist auszuwählen:

Der Freistaat Bayern und seine Landesteile

Bayerische Ortschaften im Wandel

Migration in Bayern

Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft seit 1945

 

Das Fach Französisch am HLG

 

Allgemein

Mit Französisch wird den Schülern die Möglichkeit geboten, nach Englisch eine zweite moderne Fremdsprache zu erlernen, die die Sprache eines unserer Nachbarländer, eines attraktiven Reiselandes und eines unserer wichtigsten Wirtschaftspartner ist. Aber auch auf internationalem Parkett ist Französisch vertreten – als Mutter- oder Amtssprache in über 40 Ländern der Erde und als Arbeitssprache in allen internationalen Organisationen. Darüber hinaus verfügen Frankreich und das Französische über ein reichhaltiges historisches und kulturelles Erbe, aber auch über eine moderne Lebenswelt, die es zu entdecken gilt und die den Interessen der Jugendlichen in Bereichen wie Sport, Musik und Film entgegenkommt. Mit Französisch öffnet sich auch das Tor zur sogenannten romanischen Sprachfamilie, der z.B. auch andere wichtige europäische Sprachen wie das Italienische oder das Spanische angehören, deren Erwerb auf der Grundlage des Französischen sich deutlich vereinfacht. Nicht zuletzt kommt der Aneignung mehrerer Fremdsprachen in möglichst jungen Jahren in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt eine große Bedeutung zu.

 

Lehrplan

Diese Erkenntnisse haben auch Eingang in die Lehrpläne gefunden, die für Interessierte auf der Homepage des ISB nachzulesen sind:

Fachprofil Moderne Fremdsprachen

Fachprofil Französisch

 

Französisch als zweite Fremdsprache:

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

 

Französisch als dritte Fremdsprache:

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

 

Oberstufe (Jahrgangsstufe 11/12)

 

Französisch am HLG

Unterricht

Französisch kann am HLG entweder als 2. Fremdsprache (F2) ab der 6. Jahrgangsstufe oder als 3. Fremdsprache (F3) ab der 8. Jahrgangsstufe nach Englisch und Latein gewählt werden. Auf beiden Wegen ist ein solider, grundständiger Spracherwerb möglich, der im Falle von F2 etwas langsamer erfolgt, da die Kinder noch jünger sind, während sie, wenn sie in der 8. Klasse beginnen, bereits auf Grundlagen anderer Sprachen stärker zurückgreifen können, so dass die Progression schneller von Statten geht. Am Ende der 10. Jahrgangsstufen befinden sich beide Gruppen auf dem gleichen Niveau und werden in der Qualifikationsphase gemeinsam weitergeführt; Französisch kann dann auch als mündliches oder schriftliches Abiturfach gewählt werden.  

 

Intensivierung

Derzeit (Stand 2012) kann das Fach in der 6. und 7. Jahrgangsstufe im Klassenverband intensiviert werden (sog. verpflichtende Intensivierung), in den anderen Jahrgangsstufen werden Modulstunden angeboten (sog. freiwillige Intensivierung).  

 

Lehrwerke

Für Französisch als 2. Fremdsprache wird das Lehrwerk Découvertes von Klett verwendet, für die F3-Gruppe Cours intensif von Klett. Für die Oberstufe sind Horizons von Klett und Parcours von Cornelsen parallel eingeführt.

Übungsmaterialien zu den Lehrbüchern, z.B. zur Vorbereitung auf Schulaufgaben und zum Üben und Wiederholen, konnten dank einer großzügigen Spende von Elternbeirat und Förderverein für die Bibliothek angeschafft werden und stehen dort den Schülern zur Ausleihe zur Verfügung.

 

Leistungsnachweise

Die Anzahl der großen Leistungsnachweise entspricht in den Jahrgangsstufen 6 -10 den jeweiligen Wochenstunden und kann im Einzelnen der nachfolgenden Übersicht entnommen werden. Dabei werden im Laufe eines Schuljahres neben Vokabeln und Grammatik die Kompetenzen Hör- und Leseverstehen, Textproduktion und Sprachmittlung abgeprüft. In der 8. und 9. Jahrgangsstufe sowie in Q 11/2 findet jeweils eine mündliche Schulaufgabe statt. Dabei wird die Sprechfertigkeit in einem monologischen und dialogischen Teil überprüft.

F 2

 

F 3

 

 

Jahrgangs-

stufe

Anzahl

Schul.

Jahrgangs-

stufe

Anzahl

Schul.

 

6.

4

 

 

 

7.

4

 

 

 

8.

4

8.

4

eine davon mdl.

9.

3

9.

4

eine davon mdl.

10.

3

10.

4

 

11.

2

 

 

eine davon mdl.

12.

2

 

 

 

 

Lehrer

Neben einer ‚Stammmannschaft‘ von derzeit einem Dutzend Kolleginnen und Kollegen wird Französisch auch jedes Jahr von einigen Referendaren unterrichtet, für die das HLG Seminarschule, d.h. Ausbildungsstätte, ist. Unter Anleitung der Seminarlehrerin Frau Dr. Kutter erwerben sie die nötigen Fähigkeiten für ihren künftigen Beruf, gleichzeitig bringen sie neue Ideen und frisches, universitäres Fachwissen mit an die Schule.

 

Französisch außerhalb des Unterrichts

Projekttage

Für die Schüler der 6. Klasse, die Französisch lernen, gestaltet die Fachschaft am Ende des Schuljahres die Projekttage. Dabei stehen das Erleben und der Spaß im Vordergrund. Eine Filmvorführung, Sketche, Sprachspiele und die ‚Tour de France‘ bringen Frankreich einmal auf ganz andere Weise nahe und natürlich dürfen dabei auch selbst hergestellte Spezialitäten wie Crêpes und Quiches nicht fehlen.

 

Kulturelle Anregungen

In der hauseigenen Bibliothek stehen den Schülern dank der Spenden von Elternbeirat und Förderverein französische Werke und Zeitschriften, passend zum Alter und zum Sprachniveau der Schüler, zur Verfügung. Auch zwei Bücherkisten können für die Individuallektüre oder Klassenprojekte genutzt werden.  

Eine willkommene Gelegenheit sein Sprachverständnis in einer authentischen Situation zu testen, bietet sich durch die alljährlich stattfindende ‚cinéfête‘, dem französischen Kinofestival, das für verschiedene Altersstufen ausgewählte Filme, versehen mit einer didaktischen Aufbereitung, in Originalversion zeigt.

Die Schüler der Oberstufe besuchen circa einmal im Jahr in München die Gastspiele einer französischen Theatergruppe, die sowohl historische als auch moderne Stücke auf die Bühne bringt.

 

DELF

Die Schule bietet auch die Möglichkeit, das international gültige Sprachdiplom DELF vorzubereiten und abzulegen.

 

Austausch

Großer Beliebtheit erfreut sich der seit nunmehr zehn Jahren stattfindende Schüleraustausch mit dem lycée Charlemagne in Lothringen.

Immer wieder nutzen Schüler auch die Möglichkeit zu einem länger dauernden Individualaustausch, der von Organisationen wie dem Bayrischen Jugendring oder dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (Brigitte-Sauzay-Programm oder Voltaire-Programm) angeboten und organisatorisch und finanziell unterstützt wird. Hilfestellung leisten dabei auch die Französischlehrer der Schule, wenn es z.B. um die Erstellung von Gutachten geht.

 

 

Das Fach Deutsch am HLG

Deutsch ist von der Jahrgangsstufe 5 bis 10 Kernfach, in der Qualifikationsstufe (Q 11/12) Grundlagenfach und verpflichtendes schriftliches Abiturprüfungsfach.

Wir haben in Deutsch folgende Intensivierungen:
Klasse 5 : verpflichtende Intensivierung (geteilte Klasse)
Klasse 10: verpflichtende flexible Intensivierung (ganze Klasse)
(Stand: September 2013)

Förderunterricht wird für die 5. Klassen angeboten.

Mit dem Fach Deutsch in Verbindung stehender Wahlunterricht sind - je nach Angebot - Theater-AGs, Lektüre- und Rhetorikkurse.

Regelmäßige Wettbewerbe im Fach Deutsch

 

Der bayernweite Jahrgangsstufentest findet zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 statt.

 

Lehrplan:

Das Fach Deutsch wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Fachprofil

Jahrgangsstufe 5

 

Jahrgangsstufe 6

 

Jahrgangsstufe 7

 

Jahrgangsstufe 8

 

Jahrgangsstufe 9

 

Jahrgangsstufe 10

 

Jahrgangsstufe 11

 

Jahrgangsstufe 12

 

 

Schulaufgaben im Fach Deutsch am HLG

(Stand 2011/2012)

 

Die Tabelle im Folgenden enthält Angaben zu verpflichtenden Schulaufgabenformen. Die Reihenfolge der Schulaufgabenarten bleibt im Regelfall der Lehrkraft überlassen.

Klasse

Anzahl

festgelegte Schulaufgabenarten

Zeit

5

4

-   3x gestalterisches Schreiben (davon 2x Erzählung)

-   1 Bericht

60 Min.

       60 Min.

6

4

-   1 gestalterisches Schreiben (evtl. in Anlehnung an 
       eine literarische Vorlage)

-  2x sachliches Schreiben, davon 1 Beschreibung

45 Min.


45 Min.

7

4

-   1 Textzusammenfassung eines literarischen Textes

-   1 Textzusammenfassung eines Sachtextes

-   2x argumentatives Schreiben, davon 1 begründete 
        Stellungnahme mit Gliederung

60 Min.

60 Min.

70 Min.

8

4

-   1 Inhaltsangabe eines literarischen Textes

-   1 Inhaltsangabe eines Sachtextes

-   1 einfache Erörterung mit Gliederung

-   1 weitere textbezogene oder materialgestützte
       Aufgabenform in geschlossener Darstellung

60 Min.

60 Min.

90 Min.

60 – 90 Min.

9

4

-   1 Zusammenfassung und Erschließung eines
       literarischen Textes

-   1 Zusammenfassung und Analyse eines Sachtextes

-   1 Erörterung mit Gliederung (auch antithetisch oder    
       materialgestützt)

-   1 weitere textbezogene oder materialgestützte
       Aufgabenform in geschlossener Darstellung 

120 Min.


120 Min.

120 Min.


120 Min.

10

3

-   1 Erschließung eines literarischen Textes ((Drama) mit 
       Gliederung

-   1 Analyse eines Sachtextes mit anschließendem 
       Erörterungsauftrag

-   1 materialgestützte Erörterung  mit Gliederung

135 Min.


135 Min.


135 Min.

evtl. Zugabe nach Bedarf

11/12

je 2

-   Erschließung literarischer Texte (Drama/ Lyrik/ Prosa)

-   informierendes Schreiben (vergleichendes Analysieren
    von Sachtexten / materialgestütztes Verfassen eines
    informierenden Textes)

-   argumentierendes Schreiben (Auswertung eines
    Sachtextes mit anschließendem Erörterungsauftrag /
    materialgestütztes Erörtern, auch in freieren Formen wie     Essay, Kommentar...

200 Min.

 

Das Fach Englisch am HLG

Englisch ist von der Jahrgangsstufe 5 bis 10 Kernfach und in der Qualifikationsstufe (Q 11/12) Grundlagenfach sowie fakultatives Abiturprüfungsfach.

Englisch wird in den Jahrgangsstufen 5 und 7 verpflichtend intensiviert.

 

Lehrwerk

Als Lehrwerk ist in den Klassen 5-10 English G vom Cornelsen Verlag eingeführt, in der Qualifikationsphase Green Line / Oberstufe vom Klett Verlag.

 

Austauschprogramme und Exkursionen im Fach Englisch

Am HLG gibt es drei Austauschprogramme mit englischsprachigen Schulen.
Zudem finden regelmäßig Exkursionen statt, u.a. Theater- und Kinobesuche in der näheren und weiteren Umgebung.

 

Lehrplan

Das Fach Englisch wird mit seinen Lehrplaninhalten u.a. auf der Homepage des ISB vor­gestellt.

Fachprofil

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11/12  

 

Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER)

In jüngsten Veröffentlichungen zum Fremdsprachenunterricht ist sehr häufig die Rede vom Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Auch die Angaben bei Lehrbüchern und Lektüren zur jeweils geeigneten Lernstufe beziehen sich in der Regel auf den GER.

Was ist der GER?
Der GER ist ein System, das Lernen und Lehren von Sprachen und das Beurteilen vonSprachkompetenzen nach gemeinsamen Kriterien beschreibt und vergleichbar macht. Er ist ein mittlerweile in ganz Europa anerkannter Bezugsrahmen zur Beschreibung von Sprachkompetenzen und damit eine wichtige Grundlage für Curriculumentwicklung, für Lehrwerkserstellung und auch für Sprachprüfungen. (vgl. http://www.sprachenzentrum.uni-dortmund.de/cms/Medienpool/Download/GER_Kurzinfo.pdf)

Kompetenzstufen

Jahrgangsstufe

Level

5

A1

Breakthrough Level

6

A1+

Breakthrough Level +

7

A2

Waystage Level

8

A2+

Waystage Level +

9

B1

Threshold Level

10

B1+

Threshold Level +

11/12

für kommunikative Fertigkeiten:

B2 / B2+

für Leseverstehen:

C1

Vantage Level

 

Effective Operational

Proficiency

 

Schulaufgaben im Fach Englisch am HLG

Im Fach Englisch richtet sich die Anzahl der Schulaufgaben nach der Anzahl der Wochen­stunden in der jeweiligen Jahrgangsstufe. Dabei werden maximal 4 Schulaufgaben angesetzt (d.h. 5-6: je 4 Schulaufgaben; 7-10: 3 Schulaufgaben; Q11+Q12: 4 Schulaufgaben).

Am HLG wird in der 10. Jahrgangsstufe eine der Schulaufgaben als mündliche Schulaufgabe konzipiert.

Nach § 54(3) GSO muss eine der insgesamt vier Schulaufgaben in Q11 und Q12 in Form einer mündlichen Partner- bzw. Gruppenprüfung abgehalten werden. Die drei verbleibenden Schulaufgaben werden als Textaufgabe gestellt.

 

Verwendung von Wörterbüchern

Die Liste der für die Verwendung im Abitur zugelassenen Wörterbücher kann auf der Seite des Kultusministeriums eingesehen werden.

 

Jahrgangsstufentest

Der bayernweite Jahrgangsstufentest findet zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 und darüber hinaus in der Jahrgangsstufe 10 statt.

 

Cambridge Certificate in Advanced English

Die CAE-Prüfung findet turnusgemäß im März statt. Die Prüfungsteile Reading, Writing, English in Use und Listening bzw. Speaking (mdl. Partnerprüfung) dieser attraktiven, beliebten und überaus sinnvollen Zusatzqualifikation werden an zwei aufeinander folgenden Wochenenden geprüft. Anmeldeschluss ist jeweils Mitte Dezember. Die Kosten, die von Eltern bzw. Schülern zu tragen sind, betragen (ermäßigt) 140 Euro.

Das CAE zertifiziert Englischkenntnisse üblicherweise auf dem GeR-Niveau C1. Nach dem neuen flexiblen Zertifizierungsprinzip können sehr gute Leistungen allerdings zu einem Zertifikat der GeR-Stufe C2 und geringe Leistungen zu einem Zertifikat auf der GeR-Stufe B2 führen. Die in der CAE-Prüfung erzielten Ergebnisse können zudem auf Antrag als vierfach gewerteter kleiner Leistungsnachweis in die Jahresfortgangsnote einbezogen werden.

Als Ansprechpartnerin steht OStRin Ferstl zur Verfügung.


Informationen unter www.isb.bayern.de (Startseite>Gymnasium>Fächer>Sprachen>Englisch>Sprachzertifikat CAE)

 

Lektürekisten mit englischer Literatur in der Bibliothek

Lektürekisten können sowohl für einzelne Unterrichts- bzw. Vertretungsstunden als auch im Rahmen längerfristiger Projekte eingesetzt werden. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler möglichst früh an authentische Texte heranzuführen, ihr Interesse an Literatur im Allgemeinen und an englischen Werken im Besonderen zu wecken und ihren Spracherwerb aktiv zu fördern. Die Lektürekisten befinden sich zum allgemeinen Gebrauch in der Bibliothek.

 

Das Fach Physik am HLG

Physik ist von der Jahrgangsstufe 8 bis 10 Kernfach, im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig dreistündig, ansonsten zweistündig.

In der Qualifikationsstufe (Q 11/12) gibt es vier Möglichkeiten der Belegung, wenn Physik in beiden Jahren belegt werden soll:

Q11

Physik

Physik

Biophysik

Biophysik

Q12

Physik

Astrophysik

Physik

Astrophysik

Schriftliches Abitur möglich?

Ja

Ja, aber immer
mit einem Thema
aus Q11

Nein

Nein

Mündliches
Abitur möglich?

Ja

Ja

Ja

Ja

 

Lehrplan und Inhalte

Das Fach Physik wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Einen hervorragenden Überblick über die Inhalte der einzelnen Jahrgangsstufen mit Übungsaufgaben bietet die Seite Leifiphysik.

 

Schulaufgaben im Fach Physik am HLG

Im Fach Physik werden zwei Schulaufgaben geschrieben, deren Schnitt im Verhältnis 1:1 zum Schnitt aller kleinen Leistungsnachweise gewichtet wird.

 

Das Fach Mathematik am HLG

Mathematik ist von der Jahrgangsstufe 5 bis 10 Kernfach, in der Qualifikationsstufe (Q 11/12) Grundlagenfach und verpflichtendes schriftliches Abiturprüfungsfach.

Am HLG wird Mathematik in den Jahrgangsstufen 6 und 8 verpflichtend intensiviert, freiwillige Intensivierungsstunden (Module) werden für die Klassen 5, 9 und 10 angeboten (Stand 2014/2015).

In der Jahrgangsstufe 10 werden CAS-Taschenrechner verwendet, um die Wahlmöglichkeit in Jahrgangsstufe 11 und 12 zu eröffnen.

Der bayernweite Jahrgangsstufentest (BMT) findet am HLG im Schuljahr 2015/2016 für die Jahrgangsstufen 8 und 10 statt und zwar zu Beginn des Schuljahres.

 

Grundwissen

Ab der Jahrgangsstufe 6 wird das Grundwissen im Fach Mathematik mit Hilfe der Grundwissensbücher "Lambacher Schweizer" (Klett-Verlag) konsequent wiederholt.


Außerdem steht den Schülern im Rahmen einer Schullizenz die kostenlose Nutzung des Online-Lernprogramms Mathegym zur Verfügung. Ansprechpartner ist Herr Völk.

 

Schulaufgaben



(Stand 2014/2015)

In den Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie 9 werden pro Schuljahr vier Schulaufgaben geschrieben, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 10 legen pro Schuljahr drei Schulaufgaben ab.

In der Qualifikationsphase wird pro Halbjahr (Semester) eine Klausur geschrieben.

 

Internetadressen

 

Matheprogramme als Lernhilfen

Mathegym

https://www.mathegym.de/

Mebis

https://www.mebis.bayern.de/

Lonet2

https://www.lo-net2.de/wws/101505.php?sid=76781774086892780942998989898370

 

http://www.unterricht.de/

 

http://www.abfrager.de/

 

Aufgabensammlungen

Aufgabensammlung

http://www.zum.de/mathematik-digital/

Aufgabensammlung

http://www.strobl-f.de/uebmath.html

Übungsprogramm zum Bruchrechnen (Material für die 6. Klasse)

http://www.walter-fendt.de/m14d/bruchrechnen.htm

Schriftliches Rechnen mit natürlichen Zahlen

http://www.walter-fendt.de/m14d/srechnen.htm

Inhalte Wiederholung

https://lernplattform.mebis.bayern.de/course/view.php?id=79048

SMART Aufgabensammlung

http://btmdx1.mat.uni-bayreuth.de/smart/wp/

Arbeitsblätter

http://www.realmath.de/

 

Grundwissen

 

http://www.strobl-f.de/uebmath.html

 

Formelsammlungen

Merkhilfe Mathematik

http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/materialien/m/merkhilfe_fuer_das_fach_mathematik

Formelsammlung

http://www.formelsammlung-mathe.de/

 

Abituraufgaben

Abituraufgaben Bayern

http://www.isb.bayern.de/schulartspezifisches/leistungserhebungen/abiturpruefung-gymnasium/mathematik/

Lösungen

http://www.abiturloesung.de/abitur

Abituraufgaben aus verschiedenen Bundesländern

http://ne.lo-net2.de/selbstlernmaterial/m/abi/abiindex.html

 

CAS-Rechner

Glossar zum Nachschlagen

http://wiki.zum.de/TI-Nspire/Glossar

Bearbeitung verschiedener Aufgabenstellungen

http://cas-rechner-im-mathematikunterricht.de/

 

Mathematik-Software

Zirkel  und Lineal (Dynamische Geometrie)

http://car.rene-grothmann.de/doc_de/

geogebra

http://www.geogebra.org/

Übersicht zur dynamischen Geometriesoftware

http://www.matheraetsel.de/soft_geometrie.html

Galerie multimedialer Lernhilfen

http://www.mathe-online.at/

Analysis Software

http://www.emath.de/Lernsoftware/Lernsoftware-Analysis-Programm.shtml

 

 Wettbewerbe

Landeswettbewerb Mathematik Bayern

http://lwmb.de/

Bundeswettbewerb Mathematik

http://www.mathe-wettbewerbe.de/bwm/

FüMO

http://www.fuemo.de/wiki/index.php?title=F%C3%BCrther_Mathematik-Olympiade

Känguru der Mathematik

http://www.mathe-kaenguru.de/

Jugend forscht

http://www.jugend-forscht.de/

Sammlung von Mathematik-Wettbewerben mit Links

http://www.mathematikunterricht.de/wett.htm

 

Knobelaufgaben

Knobelaufgaben

http://www.andinet.de/raetsel/raetsel/raetsel.php

Knobelaufgaben

http://www.mathe-spass.de/

Mathe-Rätsel

http://www.denksport-raetsel.de/R%C3%A4tsel/Denksport/Mather%C3%A4tsel

Knobelaufgaben

http://www.brd.nrw.de/lerntreffs/mathe/pages/knobel/Dokumente/knobel56.php

Sammlung von Knobelseiten mit Links

http://www.math-edu.de/Mathegarten/knobelseiten.html

 

Für Interessierte

Schülerlabor für Mathematik und Robotik

http://www.matheon.de/schools/mathExperience

Mathetreff NRW

http://www.brd.nrw.de/lerntreffs/mathe/structure/home/homepage.php

Primzahlen

http://www.primzahlen.de/

Deutsche Mathematiker-Vereinigung

http://www.mathematik.de/ger/index.php

 

Universitäten

Universität München

http://www.mathematik.uni-muenchen.de/

Universität Regensburg

http://www.uni-regensburg.de/mathematik/fakultaet/

Universität Augsburg

http://www.math.uni-augsburg.de/

TU München

http://www.ma.tum.de/Mathematik/WebHome

Universität Würzburg

https://www.mathematik.uni-wuerzburg.de/

Hochschule München

http://www.cs.hm.edu/

 

 

Das Fach Latein am HLG

 

Salvete amici !!

Wozu Latein? - Profil des Faches

  • Latein ist die „Mutter" aller romanischen Sprachen
  • Latein schult die Kompetenz in der eigenen Muttersprache - Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit im Deutschen
  • Die Schülerinnen und Schüler lernen Fremdwörter und wissenschaftliche Fachbegriffe herzuleiten und zu verstehen.
  • Der Lateinunterricht schult das wissenschaftliche / analytische Denken sowie das methodische und genaue Arbeiten.
  • Latein ist der Schlüssel zur europäischen Kultur. Es vermittelt geschichtlichen Weitblick.
  • Latein eröffnet den Zugang zu menschlichen Grundfragen.
  • Lateinischer Texte fordern die kritische Auseinandersetzung (auch) mit der Gegenwart.
  • Latein hat Themen für Jeden: Literatur, Mythologie, Politik, Philosophie, Alltagsleben der Römer, ...
  • Latein ist die Voraussetzung für eine Reihe von Studiengängen - Latinum.
  • Latein als 2. Fremdsprache hält für die spätere Wahl der Ausbildungsrichtung alle Wahlmöglichkeiten offen

Lehrplan

Das Fach Latein wird mit seinen Lehrplaninhalten auch auf der Homepage des ISB vorgestellt.

Fachprofil

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

 

Latein am HLG

Latein wird als 2. Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe unterrichtet und in den Jahrgangsstufen 6 und 7 (Stand 2011) verpflichtend intensiviert. Für die Jahrgangsstufen 8 und 9 werden in der Regel flexible Intensivierungsstunden angeboten.

Bis einschließlich der 8. Jahrgangsstufe erlernen die Schülerinnen und Schüler in der Spracherwerbsphase den Grundwortschatz und die wichtigsten grammatischen Phänomene.

Ab Jahrgangsstufe 9 setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der Lektürephase mit den bedeutendsten Originalwerken der lateinischen Literatur auseinander.

 

Lehrwerk

Campus - ein neues Lehrwerk

Zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 wurde in den 6. Klassen das neue Lehrwerk CAMPUS C eingeführt, dem innovative methodische und didaktische Grundsätze zu Grunde liegen und das im Vergleich zu dem bisher verwendeten Lehrwerk AUSPICIA  auch eine  motivierende und altersgerechtere Aufmachung bietet. Die Fachschaft Latein ist der Meinung, dass das neue Lehrwerk seinen Beitrag dazu leisten wird die Motivation, Latein zu lernen möglichst lange aufrecht zu erhalten.

 

Schulaufgaben

In der Spracherwerbsphase (Jahrgangsstufe 6 bis 8) werden 4 Schulaufgaben pro Schuljahr geschrieben. Die jeweils erste Schulaufgabe besteht aus einer rein deutsch-lateinischen Übersetzung, alle anderen aus einer Übersetzungsteil sowie einem Aufgabenteil, die im Verhältnis 3:1 gewichtet werden.

In der Lektürephase werden in den Jahrgangsstufen 9 und 10 jeweils 3 zweiteilige Schulaufgaben pro Schuljahr, in der Qualifikationsphase pro Halbjahr eine Schulaufgabe geschrieben (Gewichtung jeweils 2:1).

 

Projekte und Aktivitäten

Die Projekttage der 6. Klassen erwecken die Antike wieder zum Leben!

In verschiedenen Workshops können unsere Schülerinnen und Schüler z.B. römische Spiele testen, römische Kleider herstellen, lateinische Szenen aufführen, Katapulte oder Wachtafeln basteln, Fresken selbst malen, römische Gerichte kochen, ....  d.h. Dinge tun, für die im normalen Unterricht leider viel zu wenig Zeit bleibt.

Eine Exkursion nach Regensburg zeigt, wo die Römer Spuren in unserer näheren Umgebung hinterlassen haben. Beim Stadtrundgang, aber auch im Museum sind die antiken Bauwerke und Schätze der Römer in der Realität zu sehen, wovon man im Unterrichtsalltag meist nur hören oder diese lediglich als Abbildung sehen kann.

 

Das Fach Sozialkunde am HLG

Im Lehrplan wird das Fach Sozialkunde so beschrieben:

Selbstverständnis des Faches

In Zentrum des Faches stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen (Zoon politikon), die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik. Übergeordnete Zielsetzung ist, die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.

Im Fächerkanon des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums (WSG) übernimmt das profilbildende Fach Sozialkunde die Aufgabe, ein vertieftes Verständnis für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu vermitteln. Die größere Stundenausstattung erlaubt eine breitere Vermittlung soziologischer und politologischer Themen, eine Beschäftigung mit theoretischen Ansätzen zu Menschenbild und Gesellschaft, eine differenzierte Einordnung von aktuellen Ereignissen in Gesamtzusammenhänge und eine auch Hintergründe betrachtende Analyse. Zudem besteht für Schülerinnen und Schüler des WSG die Möglichkeit, Sozialkunde als zweistündiges Profilfach in den Jahrgangsstufen 11 und 12 im Rahmen der individuellen Profilbildung zu belegen.

Der Unterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, gegenwärtiges Geschehen im nationalen wie internationalen Rahmen auf historische Entwicklungen zu beziehen, was durch eine Zusammenarbeit der Fächer Sozialkunde und Geschichte sowie die Korrelation ihrer Lehrplaninhalte befördert wird. Als Orientierungshilfe werden Kategorien zum Verständnis der komplexen Welt der Gegenwart sowie des aktuellen Geschehens erarbeitet. Der rasche Wandel in Staat und Gesellschaft wird im Hinblick auf die grundlegenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewusst gemacht. Dabei wird von einer prinzipiellen Offenheit der Zukunft ausgegangen. Gestaltungsspielräume und alternative Lösungsansätze für die Bewältigung aktueller und künftiger Probleme werden aufgezeigt und erörtert.

Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung

Das Fach Sozialkunde trägt zum Aufbau eines individuellen Wertesystems bei, das ethische Maßstäbe für die eigene Lebensführung setzt, sich auf Demokratie, Frieden und Freiheit als fundamentale Prinzipien, insbesondere auf die Achtung der Menschenwürde sowie der Menschen- und Bürgerrechte, gründet und die Ablehnung extremistischer Grundhaltungen einschließt. Den Schülerinnen und Schülern wird durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Welt- und Menschenbildern und mit freiheitsgefährdenden Gegenmodellen zur Demokratie die Notwendigkeit der Wertgebundenheit der Demokratie einsichtig. Beispiele aus der aktuellen Diskussion verdeutlichen das Spannungsverhältnis von Selbstverwirklichung im Rahmen bürgerlicher Freiheiten und Integration in die Gesellschaft. Konfliktfähigkeit und Kompromissbereitschaft werden durch die Einsicht in die Notwendigkeit von Kompromissen und die Lösung von Konflikten nach demokratischen Spielregeln gefördert. Die Thematisierung unterschiedlicher Lebensformen und Vorstellungen sowie der immer wieder zu leistende Perspektivenwechsel tragen entscheidend zur Herausbildung von Empathiefähigkeit und interkultureller Toleranz bei.

Dem Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler kommt in Sozialkunde eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Unterricht sollen daher immer wieder Ereignisse und Entwicklungen thematisiert werden, welche die Schülerinnen und Schüler unmittelbar oder mittelbar betreffen, vom lokalen bzw. regionalen und nationalen Rahmen bis hin zu weltpolitischen Vorgängen.

Die Schülerinnen und Schüler werden auf ihrem Weg zum mündigen, rational handelnden Staatsbürger gefördert. Sie sollen einerseits selbstbewusst eigene Interessen vertreten können, sich andererseits aber auch verantwortungsbewusst, konsensfähig und tolerant zeigen und sich in die Schulgemeinschaft und die Gesellschaft insgesamt integrieren. [...]

Ziele und Inhalte

Sozialkunde vermittelt die Kenntnis des gesellschaftlichen Systems und seiner Entwicklung sowie des politischen Prozesses auf nationaler wie internationaler Ebene. Daneben erwerben die Schülerinnen und Schüler auch eine Reihe fachspezifischer Kompetenzen und Fertigkeiten. Sie lernen den Umgang mit Verfassungstexten, üben die Beschaffung von Informationen ein, analysieren Tabellen, Schaubilder sowie Statistiken und stellen Arbeitsergebnisse visuell dar. In der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen erweitern sie ihre Medien-, Kommunikations- und Präsentationskompetenz. Wo immer möglich, wird altersangemessen an das aktuelle Geschehen angeknüpft werden. All dies befähigt die Schülerinnen und Schüler, auf Sachkenntnis beruhende, begründete und reflektierte Urteile zu bilden und Handlungskompetenzen zu entwickeln.

Durch die Eröffnung unterschiedlicher Zugänge zum Verständnis von Staat und Gesellschaft wird im Fach Sozialkunde Bewusstsein für die Komplexität gesellschaftlicher und politischer Vorgänge sowie aktueller Entwicklungen vermittelt. Einstellungen und Werthaltungen, die aus dem Grundgesetz abzuleiten sind, werden entwickelt und gefördert. Das im Lehrplan ausgewiesene begriffliche Grundwissen aus den angeführten Bereichen sowie die erworbenen Kompetenzen stellen das nachhaltige Lernen sicher. [...]

Fachprofil

 

Die Inhalte

 

Jahrgangsstufe 9:

Toleranz und soziale Integration als Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben

Jugend und Medien

Leben in Europa

Gesellschaftlicher Wandel am Beispiel des Verhältnisses der Geschlechter


Jahrgangsstufe 10:

Grundlagen unserer Verfassungsordnung

Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft im Überblick

Grundzüge der politischen Ordnung in Deutschland

Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt mit Geschichte


Jahrgangsstufe 11:

Struktur und Wandel der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Grundzüge politischer Systeme der Gegenwart


Jahrgangsstufe 12:

Europäische Einigung

Frieden und Sicherheit als Aufgabe der internationalen Politik

Herausforderungen für die Politik in einer globalisierten Welt

 

Am Hans-Leinberger-Gymnasium wird das Fach Sozialkunde in der Jahrgangsstufe 9 (nur WSG) und in den Jahrgangstufen 10 mit 12 unterrichtet und ist ein Vorrückungsfach.

Die 9. Jahrgangsstufe (nur WSG)

In der Jahrgangsstufe 9 ist das Fach Sozialkunde zweistündig und eigenständig. Die Zeugnisnote wird aus kleinen Leistungsnachweisen (Stegreifaufgaben und mündliche Noten) gebildet. Es wird keine Schulaufgabe geschrieben.

 

 

Die 10. Jahrgangsstufe

In der Jahrgangsstufe 10 ist das Fach Sozialkunde nur einstündig und bildet zusammen mit Geschichte - obwohl auch eine eigene Sk-Note erstellt wird - im Verhältnis 1:1 die vorrückungsrelevante Zeugnisnote. Die Zeugnisnote wird aus kleinen Leistungsnachweisen (Stegreifaufgaben und mündliche Noten) gebildet. Es wird keine Schulaufgabe geschrieben.

 

In den meisten 10. Klassen werden Sozialkunde und Geschichte zur Zeit epochal unterrichtet, d.h. nur ein halbes Schuljahr, aber 2-stündig.

Mit Geschichte zusammen und im zeitlichen Umfang von insgesamt 6 Stunden ist in dieser Jahrgangsstufe ein Projekt vorgesehen, das den regionalen bzw. lokalen Bezug betonen kann.

Aus folgenden Themenbereichen ist auszuwählen:

Der Freistaat Bayern und seine Landesteile

Bayerische Ortschaften im Wandel

Migration in Bayern

Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft seit 1945

 

Die 11. und 12. Jahrgangsstufe

Auch in der Oberstufe ist das Fach Sozialkunde nur einstündig. Die vorrückungsrelevante Zeugnisnote wird zusammen mit der Note im Fach Geschichte im Verhältnis 1 (Sk) : 2 (G) gebildet. Die Note setzt sich zusammen aus kleinen Leistungsnachweisen und einer Schulaufgabe pro Halbjahr.

Die Schulaufgabe in Sozialkunde findet gleichzeitig mit der Schulaufgabe in Geschichte statt. Zeitanteil und Aufgabenumfang unterliegen - wie die Note - dem Verhältnis 1:2.

Als Abiturfach kann Sozialkunde allein nicht gewählt werden.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler des WSG auch die Möglichkeit hätten, einen zweistündigen Sozialkundekurs in der Oberstufe zu besuchen, konnte am HLG bisher aus Mangel an der nötigen Teilnehmerzahl kein solcher Kurs eingerichtet werden. Schülerinnen und Schüler aus diesem Kurs könnten dann auch im Fach Sozialkunde allein sowohl schriftliches als auch mündliches Abitur ablegen.

 

 

Das Fach Wirtschaftsinformatik am HLG

Fachprofil Wirtschaftsinformatik

Unsere Gesellschaft ist geprägt von umfassenden globalen Informationsströmen. Das Fach Wirtschaftsinformatik (WIn) trägt dazu bei, diese Ströme zu erkennen, Informationsmittel und -methoden anzuwenden, aber auch die Nutzengrenzen der Informationswirtschaft zu erfahren.

Das Fach Wirtschaftsinformatik wird nur in der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtung (WSG-W) unterrichtet. Es ist ein Vorrückungsfach, in dem keine Schulaufgaben geschrieben werden.

Die Inhalte im Fach Wirtschaftsinformatik in den einzelnen Jahrgangsstufen, veröffentlicht vom ISB:

Für die Jahrgangsstufe 8 (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Für die Jahrgangsstufe 9 (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Für die Jahrgangsstufe 10 (WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Für Q11 (nur für Schülerinnen und Schüler aus dem WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Für Q12 (nur für Schülerinnen und Schüler aus dem WSG-W) – Unterrichtszeit: 2 Wochenstunden

Das Fach Evangelische Religionslehre

 

Teilnahme

Am konfessionellen Religionsunterricht nehmen alle getauften Evangelischen Kirchenmitglieder teil, wobei die Kirchenmitgliedschaft durch die Eltern bei der Anmeldung an der Schule mitgeteilt wird. Daneben haben nicht Getaufte die Möglichkeit, auf Antrag am Unterricht teilzunehmen. Dies kommt mehrfach vor und wird in der Regel gestattet. Dieser Antrag ist einmalig zu stellen und gilt bis auf Widerruf. Selbstverständlich steht es allen Eltern und den volljährigen Schülern frei, von ihrem Grundrecht auf Religionsfreiheit Gebrauch zu machen und ihr Kind vom Religionsunterricht abzumelden (was dann die Teilnahme am Ethikunterricht zur Folge hat). Eine Abmeldung vom Religionsunterricht muss zum Ende des Schuljahres beantragt sein.

 

Aktuelles

Am HLG gibt es meist zwei Religionsgruppen pro Jahrgangsstufe, weil die Klassen so groß sind. Dies kann auch für die Oberstufe der Fall sein. Religionsunterricht ist bis zum Abitur verpflichtend zu belegen und drei von vier Halbjahresnoten gehen in das Gesamtabiturergebnis ein. Ein erheblicher Anteil der Oberstufenschüler nimmt die Möglichkeit wahr, in Evangelischer Religionslehre die Abiturprüfung abzulegen. Dies kann schriftlich oder - häufiger gewählt - mündlich passieren. Zudem gibt es regelmäßige Angebote, das geforderte W- oder P Seminar unter dem Leitfach evangelische Religionslehre abzuleisten. Diese Seminare sind auch für katholische Schüler offen.

 

Ökumenische Zusammenarbeit

Bei den Besinnungstagen und bei gemeinsamen Schulgottesdiensten arbeiten wir eng mit der katholischen Fachschaft zusammen.

 

Lehrplan

 

Im Fachprofil wird der Unterricht einleitend folgendermaßen charakterisiert:

Das Selbstverständnis des Faches

Der evangelische Religionsunterricht Gespräch mit der christlichen Tradition hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schüler mit der christlichen Tradition in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Sie tut dies in konfessioneller Deutlichkeit und ökumenischer Offenheit. Der Religionsunterricht geschieht unter den Gegebenheiten und Bedingungen der Schule und wird von Kirche und Staat gemeinsam verantwortet.

Jahrgangsstufe 5

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11/12

 

Interessante Links zum Fach Evangelische Religionslehre:

Empfehlenswert ist auch ein Blick auf die Onlineseiten der Schulbuchreihe Ortswechsel, wo es interessante Informationen zu den Schulbüchern gibt, u.a. in der Schülerwerkstatt ein Wörterbuch wichtiger Begriffe und eine Zusammenfassung für wichtige Arbeitstechniken in dem sogenannten Methodenkoffer.

Informationen aus der Bayerischen evanglisch-lutherischen Kirche gibt es hier.

Weiterführende Einblicke bietet das Portal der EKD.

 

Pfarrer Horst Leitenberger, 1. Advent 2011

 


 

Informationen zur Theaterklasse

Am Hans-Leinberger-Gymnasium wird in der Jahrgangsstufe 5 eine sogenannte Theaterklasse angeboten.

Organisation

Die teilnehmenden Schüler(innen) haben zwei Stunden in der Woche Unterricht im Fach Theater, der in einer Doppelstunde voraussichtlich von 13.00 bis 14.30 Uhr stattfinden wird. Im Gegenzug wird auf eine von drei Sportstunden verzichtet, so dass sich die Zahl der Wochenstunden für die Kinder nur um eine von 30 (normale Stundentafel) auf 31 (Theaterklasse) erhöht.

Diese zusätzliche Wochenstunde wird als eine der fünf Wochenstunden angerechnet, die Schüler(innen) bis zur Jgst. 10 über den normalen Pflichtunterricht hinaus belegen müssen.

Die Mittagspause für die Theaterklasse findet voraussichtlich von 12.05 bis 13.00 Uhr statt.

Ziele und Inhalte

Gerade in der Unterstufe fördert das Theater in ganzheitlicher Weise soziales Lernen, entwickelt sprachlichen sowie gestischen Ausdruck und unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung.

Dazu machen die Schüler(innen) in der Doppelstunde Theater insbesondere praktische Übungen aus folgenden Bereichen:

-              Körper- und Stimmarbeit

-              Kommunikation über Gestik, Mimik und Haltung

-              bewusster Einsatz von Rhythmus und Tempo beim Sprechen, aber auch bei Bewegungsabläufen

-              Spiel als Interaktion mit anderen über Partner- oder Gruppenübungen

-              Beobachten der anderen und Feedback

Bewertung

Es werden keine schriftlichen Leistungserhebungen gefordert; Unterrichtsbeiträge und praktische Übungen werden im Rahmen eines Wortgutachtens bewertet.

Voraussetzung

Jeder Schüler bzw. jede Schülerin, der bzw. die Freude und Interesse am Theaterspielen hat, kann die Theaterklasse besuchen; eine Schauspielerfahrung ist nicht notwendig.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Theaterklasse ist bindend für ein Schuljahr. Da das Konzept der Theaterklasse für zwei Schuljahre angelegt ist, sollte man bereit sein, sich in der fünften und sechsten Klasse an diesem Projekt zu beteiligen.

Alle Schüler, die sich für die Theaterklasse anmelden, kommen automatisch in dieselbe Klasse, die sogenannte „Theaterklasse“.

Falls sich zu wenige Schüler anmelden, wird entweder die Klasse nach pädagogischem Ermessen mit „Nicht-Theaterschülern“ aufgefüllt oder das Angebot muss entfallen.