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Schulfamilie

Im Namen des Elternbeirats des Hans-Leinberger-Gymnasiums möchte ich mich an erster Stelle bei allen Eltern bedanken, die uns vergangenen Schuljahr 2009/2010 unterstützt haben. Durch die Elternspende sind wir in der Lage, zahlreiche schulische Aktivitäten zu finanzieren und neue Materialien anzuschaffen:

Wir haben verschiedene Schülerwettbewerbe und Lesungen unterstützt; haben die Fahrt der Leichtathletik-Schülermannschaft zum Bundesentscheid nach Berlin bezuschusst; haben endlich die Gymnastikanzüge für die Wettkämpfe unserer Turnerinnen angeschafft und neues Gerät für die Halligalli-Akrobaten.

Kontinuierlich wird die Schülerbibliothek mit Fachbüchern, aktueller Literatur und Zeitschriften-Abonnements ergänzt. Wir sponserten Büchergutscheine für besondere Leistungen eines Schülers und zeichneten die besten Abiturienten aus. Darüber hinaus ermöglichten wir durch Zuschüsse die Teilnahme einzelner Schüler an Klassenfahrten.

Um einen Akzent zu setzen im Sinne einer gesunden Mittagspause, verteilten wir an verschiedenen Tagen Obst (Äpfel und Kiwis).

Der von uns organisierte Ski- und Sportbasar, der in diesem Jahr mit dem Skiflohmarkt des Hans-Carossa-Gymnasiums zusammengelegt wurde, erfreute sich wachsender Beliebtheit; ebenso die Bücherbörse, die während des ersten Elternsprechtags im Herbst stattfand. Das Sommerfest ist auf Vorschlag des Elternbeirats – probeweise – auf einen Freitag gelegt worden. Dadurch haben die Schüler der Oberstufe die Chance, teilzunehmen, bevor sie ihre Studienfahrten antreten.

Unser Hauptaugenmerk richteten wir in diesem Jahr darauf, die von uns angefangenen Themen mit Nachhaltigkeit zu füllen:

Wir begleiteten den Aufbau der Schulsozialarbeit am Hans-Leinberger-Gymnasium durch Diplom-Sozialpädagogin Sabine Hartig, die ihre Arbeit am 1. Oktober 2009 aufnahm, und wir beteiligten uns an der Podiumsdiskussion zur „Seelischen Gesundheit“.

Die Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten der anderen Landshuter Gymnasien wird engmaschiger. Zum ersten Mal erarbeiteten wir gemeinsam einen Fragebogen zur Situation der G8-Schüler in zwei Versionen, zugeschnitten auf Eltern und Schüler. Auch in diesem Jahr gingen die Elternbeiräte der Landshuter Gymnasien als Team an den Start zum Kinder-laufen-für-Kinder-Lauf. Der Erlös wird gespendet.

Wir hoffen, dass sich endlich bei dem leidigen Thema der Busverbindungen etwas bewegt. Nachdem wir die untragbare Situation in der Landshuter Presse darstellten und uns beim Frauenplenum der Stadt zu Wort meldeten, wollen Stadt und Kreis die Zusagen in die Tat umsetzen.

Auf den Informationsveranstaltungen zum doppelten Abiturjahrgang waren wir präsent. Unser Ziel muss es sein, gleiche Bedingungen für alle Abiturienten zu schaffen - ohne Benachteiligung.

Da im kommenden Schuljahr das stark belastete Hans-Leinberger-Gymnasium zusätzlich eine Dependance am Hans-Carossa-Gymnasium stemmen muss, haben wir uns mit einer Stellungnahme an den Kultusminister gewandt. Wir erwarten in erster Linie, dass mehr Lehrkräfte zugewiesen werden, besonders in den Fächern Mathematik und Physik und dass das Kontingent an Verwaltungsstunden erhöht wird. Wir hoffen auf eine verträgliche Lösung für die Schulfamilie, sowohl was die Integration der Schüler in der Außenstelle betrifft als auch die Doppelbelastung der abgeordneten Lehrer.

Für die anstehenden Aufgaben wünschen wir uns einen weiterhin konstruktiven Austausch mit der Schulleitung und der Schulfamilie viel Ausdauer für die Lösung der kommenden Herausforderungen. Unser Dank geht auch an die Damen des Sekretariats, an Herrn Berner und Herrn Knarr, die uns stets hilfreich zur Seite standen.

Im Namen des Elternbeirats wünsche ich Ihnen erholsame Ferien und bedanke mich für das Vertrauen, dass Sie uns im vergangenen Schuljahr entgegenbrachten.

Bojana Moosbühler

Vorsitzende des Elternbeirats

Sehr geehrte Eltern, liebe Schüler,

der Elternbeirat  und der Förderverein des Hans-Leinberger-Gymnasiums laden Sie herzlich ein zum

Sommerfest am HLG

am Freitag 16.07.2010 ab 16:00 Uhr

Zum ersten Mal veranstalten wir dieses Fest an einem Freitag,  weil wir den Oberstufenschülern  so ermöglichen  wollen, mit uns zu feiern, ehe die Studienfahrten  losgehen.

Für das Kuchenbuffet  und  das Salatbuffet erbitten wir  Ihre tatkräftige Unterstützung, für Gegrilltes und Getränke ist gesorgt. Bitte denken Sie  daran, eigenes  Besteck und Geschirr mitzubringen.

Im Voraus  vielen  Dank für Ihre Mithilfe.

 

Mit dem Schuljahr geht auch ein Jahr intensiver Elternarbeit zu Ende. Für Bojana Moosbühler, Vorsitzende des Elternbeirats, und Stefan Kurka, Stellvertretender Vorsitzender, Grund genug Bilanz zu ziehen und einen perspektivischen Ausblick zu wagen. Das Gespräch führte Sabine Mrowka Ende Juli 2009.

Was ist rückblickend betrachtet wichtig gewesen?

Bojana Moosbühler: Für mich ist von zentraler Bedeutung, dass wir die Vernetzung mit den Elternbeiräten der anderen Landshuter Gymnasien geschafft haben. Daraus kann sich zukünftig eine Menge Positives entwickeln. Unsere Umfrage zur Situation der G8-Schüler soll im kommenden Frühjahr auch am Hans-Carossa-Gymnasium und am Gymnasium Seligenthal durchgeführt werden. Mit den Antworten der beteiligten Eltern und Schüler erreichen wir dann eine interessante Größenordnung und können uns mit konkreten Ergebnissen an die Stellen wenden, die wirklich etwas verändern können.

Stefan Kurka: Auch ich verspreche mir einiges von der Vernetzung der Gymnasien. Großartig fand ich unsere Beteiligung am "SOS-Kinderdorf-Lauf" im Mai. Mit den Elternbeiräten der anderen Landshuter Gymnasien bildeten wir erstmals ein gemeinsames Laufteam und ermöglichten eine Spende von 700,-- Euro für den guten Zweck.

B. Moosbühler: Ein Höhepunkt unserer Arbeit ist sicher die Motivationsveranstaltung von Dr. Katrin Hille im März gewesen. Die Resonanz von Seiten der Eltern und auch der Lehrer war erfreulich zustimmend. Wir haben die Option, dass uns das Team von Dr. Hille weiter begleitet. Aus meiner Sicht wäre das Thema Bewertungskriterien und Vergleichbarkeit von Lernerfolgen interessant.

Die Neustrukturierung der Elternsprechtage fand ein positives Echo. Dadurch, dass jetzt Termine vergeben werden, können die Eltern planen und finden Zeit, miteinander zu reden oder mit uns zu reden. Ein ideales Forum ist in dem Zusammenhang die Bücherbörse, die wir parallel zum Elternsprechtag organisieren. Dort bietet sich - ganz ungezwungen - die Möglichkeit zur Kommunikation.

S. Kurka: Beeindruckt hat mich vor allem die Entwicklung des "Pflänzchens" Schulsozialarbeit. Vom ersten Gedanken, der im Elternbeirat entstand, hat sich das Projekt verdichtet durch viele Informationen und Gespräche, die wir mit kompetenten Personen führten. Wir haben es geschafft, dass die Schule mit an einem Strang zieht. Inzwischen wurde die Stelle eines "Diplom-Sozialpädagogen" offiziell ausgeschrieben und wir hoffen, dass es im kommenden Schuljahr losgeht.

B. Moosbühler: Die Schulsozialarbeit ist wichtig, weil wir Schule als Lebensraum und nicht als isolierte Lernstation sehen.

Stefan, Sie sind neu im Elternbeirat. Haben Sie sich die Arbeit so vorgestellt?

S. Kurka: Ich war schon im Elternbeirat eines Kindergartens und kenne die Ausrichtung des Elternbeirats an der Grundschule meiner Tochter. Da ging es im Wesentlichen um die Gestaltung der Feste. Also bin ich frisch und froh in den Hans-Leinberger-Elternbeirat gegangen. Am Anfang war ich dann förmlich erschlagen von der Fülle der Projekte, die bearbeitet werden. Ich habe mich nach Neigung für die Arbeitskreise "G8-Thematik", "Kooperation mit den Landshuter Gymnasien", "Sprachen und Schüleraustausch", "Schule und Wirtschaft", "Feste und Feiern" entschieden. Die Treffen in diesen Arbeitskreisen empfinde ich als ausgesprochen konstruktiv. Ich habe das Gefühl, dass wir etwas bewirken können und aktiv am Schulleben mitgestalten. Früher als Schüler war mir diese Möglichkeit nicht bewusst.

Auf jeden Fall macht die Arbeit Spaß. Ich kann nur jedem empfehlen, im Elternbeirat mitzuwirken.

Bojana, Sie sind bereits seit einigen Jahren Mitglied im Elternbeirat. Hat sich der Kontakt zu den Eltern verändert?

B. Moosbühler: Die Transparenz nimmt zu. Einerseits erfahren wir beispielsweise durch den Fragebogen, was die Eltern wollen. Andererseits können wir die Eltern rascher und umfassender über das Internet informieren. Das heißt, wir sind präsenter und die Eltern kommen verstärkt auf uns zu.

S. Kurka: Meiner Meinung nach ist die Außendarstellung des Elternbeirats noch nicht optimal. Wir müssen noch besser darüber informieren, was wir gemacht haben. Außerdem müssen wir unsere Aufgaben abgrenzen zum Förderverein und zur Schulstiftung.

B. Moosbühler: Die Eltern wissen im Prinzip, wie sie an Informationen kommen. Die Mitglieder des Elternbeirats sind als Ansprechpartner immer da - während der Sprechtage persönlich anwesend oder telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Der Elternbeirat versteht sich auch als Bindeglied zu den Schülern. Wie sieht das in der Praxis aus?

B. Moosbühler: Viel läuft über den persönlichen Kontakt. Ich bin häufig im Gymnasium und werde dann von Schülern angesprochen. Das geht von Fragen zum Aufenthaltsraum für die Oberstufenschüler über Probleme mit dem Losverfahren für die P- und W-Seminare bis zu Fragen nach finanzieller Unterstützung.

In zwei Jahren wird der erste G8-Jahrgang das Abitur machen. Was kann der Elternbeirat für die Schüler tun?

B. Moosbühler: Wir werden unsere Kritik bündeln und an die zuständigen Gremien nach München weiterleiten. Es wird allerdings dauern, ehe mit Ergebnissen zu rechnen ist. Vor Ort können wir versuchen, Rahmenbedingungen so zu verändern, dass 35 oder 36 Schulstunden pro Woche machbar sind. Wir setzen auf Rhythmisierung des Schultages, auf Sport und Freiheit. Die emotionale Reife der Schüler, die deutlich jünger sind als früher, muss im Anforderungsprofil und den Bewertungskriterien berücksichtigt werden.

Welche Projekte haben Priorität im kommenden Schuljahr?

B. Moosbühler: Hochbegabte Schüler sollen gefördert werden. Vor kurzem haben wir mit Dr. Alfred Schlesier einen Experten zu dem Thema eingeladen. Wir werden uns im Laufe der nächsten Zeit überlegen müssen, wie die besondere Begabung eines Schülers überhaupt festgestellt wird. Inzwischen besteht auch schon Kontakt zur FH Landshut. Meine Vision wäre, Vorlesungen für Schüler zu öffnen.

S. Kurka: Auf Grund des Fagebogens wissen wir, dass viele Eltern am Thema "Schüleraustausch und Sprachaufenthalt" interessiert sind. Wir wollen diesen Eltern eine Hilfestellung geben und eine Plattform anbieten mit Adressen, Informationen und Erfahrungen anderer Eltern. Zu diesem Thema wird an einem Münchner Gymnasium einmal jährlich eine Messe veranstaltet. Wir werden dort hin fahren und aus der Messe Inputs für unser Eltern ziehen. Mittelfristig wäre es ein großer Erfolg, wenn wir für den niederbayerischen Raum eine solche Veranstaltung auch in Landshut etablieren könnten. Aber wie gesagt, das ist noch Zukunftsmusik.

Durch die Schulsozialarbeit, die im Oktober 2009 hier am Hans-Leinberger-Gymnasium beginnen soll, wird sicher ein weiterer Meilenstein gesetzt. Wir wollen auch das "Lions-Quest"-Programm an unserer Schule unterstützen und zwar nachhaltig, über mehrere Jahrgangsstufen hinweg. Ziel von "Lions Quest" ist, die Persönlichkeit und die sozialen Kompetenzen junger Menschen zu fördern.

Eines ist klar: Projekte gehen uns in den nächsten Jahren nicht aus.

Vielen Dank für das Gespräch.

Der Elternbeirat ist die Vertretung aller Erziehungsberechtigten sowie der Eltern volljähriger Schüler einer Schule.

  • Er nimmt seine Mitwirkungsrechte am Schulgeschehen wahr
  • beteiligt sich aktiv am Aufbau und Erhalt der Schulgemeinschaft
  • vertieft das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrern
  • wahrt das Interesse der Eltern für Bildung und Erziehung der Schüler
  • berät Anregungen, Fragen und Wünsche der Eltern
  • steht im Gespräch mit Schulleitung, Lehrkräften und Schülern
  • nimmt durch drei gewählte Vertreter an Beratungen des Schulforums teil
  • verteilt zielgerichtet die Elternspende
  • ist den Eltern gegenüber informations- und beratungspflichtig

Im Rahmen der Mitwirkungsmöglichkeiten gibt es zustimmungs- und anhörungspflichtige Bereiche. Die Zustimmung des Elternbeirats ist beispielsweise erforderlich für die Durchführung von Studienfahrten/ Schulskikursen/ Schüleraustausch, die Festsetzung unterrichtsfreier Tage oder die Einführung von Schulversuchen.

Anregungen und Vorschläge des Elternbeirats können sich auf die Zahl der Schulaufgaben beziehen, auf organisatorische Fragen des Unterrichtsbetriebs, die Ausstattung der Schülerbibliothek, das Angebot der schulischen Freizeitgestaltung, Aufrechterhaltung der Ordnung und grundlegende Fragen der Erziehung.

Die Elternspende

Die Eltern ermöglichen durch ihre Spende ein mittlerweile nicht mehr verzichtbares finanzielles Engagement im schulischen Alltag.

Der Elternbeirat ist in der Verwendung der Elternspende frei und darüber nur den Eltern Rechenschaft schuldig.

Gefördert werden hauptsächlich Projekte und Aktivitäten, für die der Aufwandsträger der Schule nicht zuständig ist oder die im Rahmen der Budgetierung nicht mehr durchführbar sind.

Anschaffungen, die der Elternbeirat mitfinanziert, dienen der Ergänzung der Schulausstattung und sollen eine attraktive Unterrichtsgestaltung - unter Einbeziehung moderner Medien - ermöglichen.

Es können Einzelzuschüsse für Schüler gewährt werden, um deren Teilnahme an Klassenfahrten zu sichern.

Einmal im Schuljahr verschickt der Elternbeirat einen Spendenaufruf an die Eltern. Ihre Zuwendung kann als Spende steuerlich geltend gemacht werden.

Bankverbindung: Sparkasse Landshut

                                Konto: 13 00 830     BLZ: 743 500 00

Der Elternbeirat organisiert das Sommerschulfest Ende Juli, den Skibasar im November und die Bücherbörse während der Elternsprechtage. Folgende Projekte sind unter anderem unterstützt worden:

  • Vortrag und Workshop zum Thema "Lernen" von Dr. Katrin Hille vom Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Universität Ulm
  • Workshops für Schüler der Unterstufe: "Agenten auf dem Weg", "Cool und clever", "Mädchen, Frauen, meine Tage"
  • Pausen- und Mittagsverpflegung durch "foodpassion"
  • Hausaufgabenbetreuung durch Tutoren
  • Sportkiste für den Schulhof
  • Sportgeräte für die "Halligallis"
  • Bühnentraverse und Verfolgerscheinwerfer für die Technikergruppe
  • Bau einer Kräuterspirale
  • Anlage des Schulgartens
  • Schulbibliothek (Bücher, Lernmaterial, Zeitschriften)
  • Schulfahrten und Exkursionen
  • Sachpreise für Wettbewerbe, Auszeichnungen für besondere Leistungen

 

Auf Initiative des Elternbeirats fand am 30. März 2009 ein Workshop für Schüler und Lehrer zum Thema Lernen am Hans-Leinberger-Gymnasium statt. Darüber hinaus hatten interessierte Eltern die Gelegenheit, Neues über die Anwendung neurobiologischer Grundlagenforschung in der pädagogischen Praxis im Rahmen des Vortrags "Selbst ständig lernen" zu erfahren. Dem Elternbeirat war es gelungen, ein hochkarätiges Referententeam nach Landshut einzuladen: Die Neurobiologin Dr. Katrin Hille, Forschungsleiterin am Ulmer Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen und langjährige Mitarbeiterin des renommierten Hirnforschers Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer und den Schweizer Pädagogen Andreas Müller, Leiter des Institutes Beatenberg.

Wer trockene Wissensvermittlung erwartet hatte, wurde angenehm überrascht, denn wie die Referenten sich die Bälle zuspielten und das Publikum - das in erfreulich großer Zahl erschienen war - miteinbezogen, war unterhaltsam und informativ zugleich - ein perfekt inszeniertes Lehrstück. Mehr als einmal wurden die Zuhörer, die Aufgaben zu lösen hatten, mit verblüffenden Ergebnissen konfrontiert, die verdeutlichten wie Lernen funktioniert.

Das Gehirn kann sich rasch verändern, es ist formbar; Erfahrungen und Übungen verändern das Gehirn; die Gehirne der Menschen unterscheiden sich stärker voneinander als das äußere Erscheinungsbild; das zu Lernende muss bedeutsam sein; Emotionen sind die Eintrittspforte ins Gedächtnis. Anschaulich erklärte Dr. Hille die Experimente neurobiologischer Forscher und fasste die Erkenntnisse zusammen. Andreas Müller skizzierte die "gesellschaftlichen Megatrends", die sich auf die Schüler auswirken: Die Vielfalt und die Fülle an Informationen in immer kürzeren Zeiteinheiten gehören dazu, ebenso das "Leben aus zweiter Hand", die Zeit, die vor virtuellen Bildschirmwelten verbracht wird und der Anforderungswandel hin zu sozialen Kompetenzen. Der Pädagoge fragt, was den "guten" Lernenden ausmache und kommt zum Ergebnis, dass Lernen ein konstruktiver Umgang mit Widerständen sei und es entsprechend Ziel sein sollte, Freude am Umgang mit Widerständen zu entwickeln. Kinder brauchen das "beglückende Gefühl", etwas aus eigener Kraft verstanden zu haben.

In seinem einleitenden Grußwort betonte der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Niederbayern, Klaus Drauschke, dass es höchste Zeit sei, Lernprozesse besser zu verstehen, um Lernhemmnisse minimieren zu können. Man müsse sich um jedes einzelne Kind bemühen. Beispielsweise sei es selbstverständlich, dass sich die Trainingsmethoden der Marathonläufer von denen der Sprinter unterscheiden müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen. In diesem Sinn fasste er den Workshop als Geschenk des Elternbeirats zum Schuljubiläum des Hans-Leinberger-Gymnasiums auf. (mro)

Unterkategorien

Der Elternbeirat 2016/2018

Der Elternbeirat des Hans-Leinberger-Gymnasiums wurde am 28. Oktober 2016 für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wahl wird zu Beginn eines Schuljahres durchgeführt. Wähler sind die Eltern, von denen mindestens ein Kind das Hans-Leinberger-Gymnasium besucht.

Zum Elternbeirat des laufenden Schuljahres gehören zwölf stimmberechtigte Mitglieder und sechs Ersatzmitglieder unter dem Vorsitz von Stefan Kurka.

Der Elternbeirat trifft sich monatlich in nicht öffentlicher Sitzung. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.

Kontakt: E-Mail: elternbeirat@h-l-g.net

Telefonisch oder schriftlich (Briefkasten im Sekretariat)

Elternbeirat 2016 2018 03

Die Mitglieder des Elternbeirats:

Kurka, Stefan, Vorsitzender und Schulforum

E-Mail: stefan.kurka@web.de, Telefon: 0871 – 966 22 26

Schad, Gebine, stellv. Vorsitzende

Baumgartner, Andreas, Kassenwart

Knör, Birgit, Schriftführerin

Burgmayr, Wilma

Faltermayr, Birgit

Freiberger, Christine

Klar, Karin

Kolbeck, Andrea

Mock, Markus

Nemela, Daniela, Schulforum

Zieglmaier, Katrin, Schulforum

Ersatzmitglieder:

Erbshäußer, Helge

Limmer, Manfred

Nicklaus, Ingrid

Paintner Mathias

Schumacher, Joanna

Tatum, Tom

                                                                                                           

(Stand 08.12.2016)