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Zielsetzung des Programms ist die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Als Ansprechpartner am HLG stehen die Mentorinnen StRinnen Eck und Timmer zur Verfügung. Die Mentorinnen helfen dem Schüler/der Schülerin, seinen/ihren individuellen Lernweg zu finden, diesen eigenverantwortlich zu gestalten, sich Stärken und Schwächen bewusst zu machen und konstruktiv damit umzugehen. Sie beraten den Mentee, vertreten seine Interessen und informieren über passende Förderangebote, z.B. Wettbewerbe, Pluskurse, Frühstudium und Stipendien. In diesem Sinne sind die Mentorinnen nicht dafür zuständig, dem Mentee zusätzliche Lerninhalte zur Verfügung zu stellen. Vielmehr helfen sie ihm, seinen Lernbedarf festzustellen und ggf. Prozesse des Enrichment oder der Akzeleration anzuregen, zu koordinieren und zu begleiten. Zu verabredeten Zeitpunkten findet ein individuelles Schülergespräch statt.

 

Definition Hochbegabung

„Hochbegabung“: Zusammenspiel mehrerer Begabungsgebiete auf sehr hohem Niveau. Dabei steht eine außergewöhnlich hohe Intelligenz im Vordergrund.

„Besondere Begabung“: hervorragende Fähigkeiten in einzelnen Bereichen (z. B. mathematisch, künstlerisch, handwerklich, sportlich etc. begabt)

„Hochleistung“: ausschließlich die tatsächlich erzielte Leistung einer Person, unabhängig von ihrer Begabung

→ Hochbegabung ≠ Hochleistung!

Hochleister erzielen hervorragende Leistungen, müssen deshalb aber nicht hochbegabt sein. Hochbegabte können umgekehrt auch den Übertritt auf das Gymnasium nicht schaffen bzw. schlechte Schulleistungen erzielen (sogenannte Minderleister oder Underachiever).

 

Faktoren für schulische Leistungen (neben Intelligenz):

Lernverhalten – Motivation – Konzentrationsfähigkeit – familiäre Situation – Peergroups

 

Anzeichen von Hochbegabung / Checklisten

  • außergewöhnlich gute Beobachtungsgabe
  • Interesse an Büchern, die über die Altersstufe deutlich hinausgehen
  • hohes Detailwissen in einzelnen Bereichen
  • Langeweile bei Routineaufgaben
  • Individualismus
  • Neigung, schnell über Situationen bestimmen zu wollen
  • kritische Fragestellung
  • großer Wortschatz, Eloquenz
  • geringe Frustrationstoleranz

Das Mentorenkonzept am HLG sieht Folgendes vor:

  • der Schüler wählt sich einen Mentor in gegenseitigem Einvernehmen
  •  zu verabredeten Zeitpunkten (z.B. einmal im Monat) findet ein Schülergespräch statt
  •  auf Wunsch bietet der Mentor auch den Eltern ein Gespräch an
  •  alle Kollegen, die den Schüler unterrichten, können sich an den Mentor wenden

       Im Bereich der Spitzenförderung:

  • Kenntnis von Förderangeboten/-programmen, Stipendien
  • Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben
  • Wege an die Hochschule (z.B. Unterstützung bei Bewerbungen Universität/Assessment-Center; Planung und Begleitung eines Frühstudiums; Angebote der Universitäten)
  • Hinweis auf Ferienseminare / Forschungsprojekte / besondere Schulformen
  • Anregung zum selbständigen Studium / Unterstützung der persönlichen Interessen
  • soziale Unterstützung

→  Aufgabenbereiche des Mentors:

  • Information sowie Begleitung/Beratung von Eltern, Schülern, Kollegen                                          
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern
  • ggf. Bildung regionaler Netzwerke
  • Entwicklung eines Förderkonzepts

StRin M. Eck und StRin D. Timmer

Quelle: Staatliche Schulberatung Niederbayern